Schüler gestalteten Lehmwand. Für das Reduce Gesundheitsresorts in Bad Tatzmannsdorf stellten 16 Schüler eine Lehmwand her.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Januar 2019 (05:26)
Vor der gestalteten Lehmwand. Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil (Mitte) mit dem Architekten Martin Schwartz (3.v.l.), Reduce-Direktor Leonhard Schneemann, der Direktorin der Keramikschule Christa Pichler (1.v.l.), dem Lehrer-Projektteam und den Schüler (1. Klasse Aufbaulehrgang Ofenbau-Technik) im Kurmittelhaus des Reduce-Resorts in Bad Tatzmannsdorf.
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In 600 Arbeitsstunden und mit 19 Tonnen Material gestalteten 16 Schüler des Aufbaulehrgangs Ofenbau-Technik der Keramikschule Stoob eine Lehmwand im Kurmittelhaus des Reduce Gesundheitsresorts Bad Tatzmannsdorf. Das künstlerische Projekt entstand auf Initiative von Architekt Martin Schwartz.

„Die künstlerische Vielfalt ist etwas Besonderes im Burgenland. Wichtig ist mir, dass junge Künstler die Möglichkeit haben, sich und ihre Werke zu präsentieren. Das Burgenland pflegt eine Kultur, die sich gegenseitig bereichert, eine Kultur des Austausches, eine Kultur, die für alle zugänglich ist. Unsere Aufgabe ist es, genau das zu ermöglichen“, so Landesrat Hans Peter Doskozil.

Lehm, ein im Boden des Burgenlandes natürlich vorkommender Rohstoff, ist seit Jahrhunderten in der pannonischen Region als Baumaterial für Wohngebäude in Verwendung. „Das Material hat ausgezeichnete raumphysikalische Eigenschaften, wie Regelung der Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur, Binden von Schadstoffen in der Luft und Ausgleich von statischen Aufladungen und ist hochbrandbeständig und zu hundert Prozent recycelbar“, sagt Architekt Schwartz.

„Hier im Reduce Gesundheitsresort wird die Kraft der Natur bereits über Jahrhunderte genutzt. Dieses aus der Natur entstandene Objekt unterstreicht unsere Philosophie in eindrucksvoller Art und Weise und ist eine sehr wertvolle Bereicherung für unser Resort“, betont Direktor Leonhard Schneemann.