Schulleiterin Pichler geht in Pension: „Schule ans Herz gewachsen“

Erstellt am 30. Dezember 2021 | 05:55
Lesezeit: 3 Min
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In der Bildungsdirektion. Leiter des Bereichs Pädagogischer Dienst, Jürgen Neuwirth, Leiterin des Präsidialbereiches, Sandra Steiner, Schulleiterin Christa Pichler und Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz.
Foto: Bildungsdirektion
Christa Pichler, Schulleiterin für die Landesfachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob, geht mit 2022 in den Ruhestand.
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„Die größte Freude haben mir immer meine Schülerinnen und Schüler gemacht, es gibt für mich keinen schöneren Beruf, als mit Jugendlichen zu arbeiten und sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten“, so Schulleiterin Christa Pichler, die Anfang 2022 in den Ruhestand geht. Sie wurde am 1. Jänner 2015 mit der Leitung der Schule beauftragt, an der sie seit 1992/93 Lehrerin für Deutsch und Englisch war. „Ich bin meinen Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar, dass meine Arbeit in einer ausgesprochen kollegialen und respektvollen Atmosphäre stattfinden durfte. Ich habe jeden Tag gerne an der Schule verbracht und mir ist die Keramikschule ans Herz gewachsen“, so Pichler. Es erfülle sie mit Dankbarkeit und Stolz, dass sie deren positive Entwicklung mitgestalten und begleiten durfte.

Kompetenzzentrum für Keramik entsteht

Sie betont, dass die Keramikschule in der österreichischen Schullandschaft einen besonderen Platz habe und eine Unikatsschule sei, die für alle Interessenten Österreichs und des Auslands eine ganz spezielle Ausbildung anbietet. „Keramik ist für alle handwerklich und kreativ Interessierten und Ofenbau und die Verlegetechnik ist für alle handwerklich und technisch Interessierten. Es ist uns eine Verpflichtung und Herzensangelegenheit, das so traditionsreiche Gewerbe der Keramik lebendig zu erhalten und für die Zukunft neu zu positionieren. Nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit dem Berufsbild des Ofenbauers und des Plattenverlegers wird die vom Land Burgenland initiierte neue Gründung der Ceramico ausgehend von unserer langgepflegten Verankerung in der handwerklichen Ausbildung einen neuen und vielfältigeren Weg in die Zukunft eröffnen.“

Die Absicherung der Keramikschule in Stoob ist ein Punkt im Zukunftsplan Burgenland, dem Arbeitsprogramm der Landesregierung bis 2025. Seit 21. Dezember läuft seitens der Landesholding die Ausschreibung eines Geschäftsführers für die Ceramico GmbH, zu dessen Hauptaufgaben unter anderem die Errichtung des Ceramico Kompetenzzentrums Stoob, aller dazugehöriger Betriebe und deren operativer Leitung, die Betriebsführung der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau und die Einrichtung, der Betrieb einer zertifizierten Erwachsenenbildungseinrichtung sowie die Entwicklung von bedarfs- und marktorientierten Angeboten zur optimalen Nutzung des Kompetenzzentrums, die zur Gewinnerzielung dienen, gehören. „Ich wünsche der Keramikschule in Zukunft viel Erfolg für die Bewältigung aller Aufgaben und eine vielfältige, spannende und erfolgreiche Tätigkeit in der Ausbildung unserer Jugend und in der Stärkung unseres Gewerbes“, so Pichler.

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