Triumph im Weltraum für Katharina Harreiter. Katharina Harreiter wurde beim internationalen Wettbewerb für Weltraumrecht Europa- und Vizeweltmeisterin.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. August 2021 (06:10)
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Europa- und Vizeweltmeister in Weltraumrecht. Rosanna Hoffmann, Hristina Talkova und Katharina Harreiter.
Clara Baumgartner

Katharina Harreiter aus Stoob studiert Jus an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und nahm gemeinsam mit ihren Kolleginnen Rosanna Hoffmann und Hristina Talkova beim internationalen Wettbewerb für Weltraumrecht „Manfred Lachs Space Law Moot Court“ teil. Dieser fand coronabedingt online statt. „Ich habe in einem Kurs auf der Universität über Weltraumrecht gelernt und dieses Rechtsgebiet hat mir auf Anhieb gefallen. Als ich dann hörte, dass die Universität Wien ein Team zu diesem Wettbewerb schickt, habe ich mich entschlossen mitzumachen. Es gab fünf Vorrunden auf jedem Kontinent und wir haben die europäische Runde gewonnen und konnten in das Weltfinale ziehen, wo wir den zweiten Platz belegt haben“, so Katharina Harreiter.

Der Wettbewerb ist in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil gegliedert. „Für den schriftlichen Teil mussten wir als Team einen juristischen Schriftsatz erarbeiten. Danach mussten wir vor einer Jury aus drei anerkannten Professorinnen und Professoren aus dem Gebiet des Weltraumrechts unsere Argumente vorbringen. Ich habe sehr viel zu Weltraumrecht recherchiert, Fachbücher und Artikel gelesen. Zudem erhielten wir für den mündlichen Teil ein rhetorisches Training“, so Harreiter. Sie machte das erste Mal bei so einem Wettbewerb mit und würde gerne wieder an etwas Ähnlichem teilnehmen. Harreiter äußerte, dass es sehr zeitintensiv war und sie nicht so viel Zeit für ihre anderen Prüfungen hatte.

Das Hauptziel von Katharina Harreiter ist, ihr Studium erfolgreich zu beenden. Rosanna Hoffmann hat der Wettbewerb insofern geholfen, als dass sie nun für ESA (European Space Agency) arbeitet. „Wir waren ein tolles Team und die Zusammenarbeit mit meinen zwei Kolleginnen war unglaublich wertvoll für mich. Außerdem war es eine Abwechslung vom normalen Studienalltag. Weltraumrecht als solches fasziniert mich, weil es immer wichtiger wird und so viele verschiedene Themen abdeckt“, so Katharina Harreiter.