„Weiberwirtschaft“ wurde eröffnete. Nahversorger mit Brötchen- und Mehlspeisservice, Kaffeehaus und vielem mehr nahm Betrieb in der Stoober Hauptstraße 34 auf.

Von Jennifer Priedl. Erstellt am 25. Oktober 2019 (03:23)
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Bei der Eröffnungsfeier. Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Bruno Stutzenstein, Nina Piniel, Doris Horvath, Landesrat Christian Illedits, Vizebürgermeister Markus Schrödl, Renate Leitner, Angelika Bramo, Bettina Schoberwalter, Manuela Rieger, Brigitte Buchholz und Sabine Hoschopf.
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Weiberwirtschaft, das ist Nahversorgung, Backstube, Konditorei-Café-Frühstück-Bar, Gassen- und Jausenverkauf, Mehlspeisen- und Brötchenservice, Lieferdienst und entspannter Treffpunkt in Stoob auf der Hauptstraße 34. Der sozialökonomische Betrieb rund um Projektleiterin Doris Horvath lud am Freitag der Vorwoche zum feierlichen Eröffnungsfest. Am Programm standen der Sektempfang, Ansprachen der Ehrengäste, die Vorstellung des Projektes und die Präsentation der Räumlichkeiten bei schmackhafter Verkostung von Brötchen und süßen Schmankerl.

Ehrengäste wie Landesrat Christian Illedits, Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Bruno Stutzenstein, Vizebürgermeister Markus Schrödl und Mitglieder des Stoober Gemeinderats waren dabei. „Zu den Zielgruppen zählen Personen, in erster Linie Frauen, die aufgrund verschiedener Hürden nicht sofort in den Arbeitsmarkt einsteigen können oder längere Zeit dem Arbeitsmarkt fern waren. Die Weiberwirtschaft ist ein vom Land Burgenland mit EU-Mitteln gefördertes soziales Unternehmen und bietet zeitlich befristete, kollektivvertraglich bezahlte Arbeits- und Trainingsplätze in Kaffeehaus und Backstube/Brötchenservice.

Jede Transitarbeitskraft hat die Möglichkeit bis zu 9 Monate in der Weiberwirtschaft zu arbeiten.

Die Aus- und Weiterbildung wird in den Bereichen Küche, Bäckerei, Verkauf, Gastronomieservice, Auslieferung, Verwaltung, Hauswirtschaft, Lagerhaltung und Reinigung angeboten“, so Leiterin Doris Horvath.

Nachhaltigkeit und Regionalität

„Wir versuchen alle Produkte so weit als möglich aus der Umgebung zu beziehen und so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Vernetzung mit regionalen Betrieben und ortsansässigen Vereinen und Wirtschaftstreibenden ist uns ebenfalls ein wichtiges Ziel“, so Horvath. Außerdem werden durch das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt zusätzlich wohnortnahe Arbeitsplätze gewonnen: „85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen hier in den nächsten drei Jahren Beschäftigung finden,“ so Illedits bei der Eröffnungsfeier. Bürgermeister Bruno Stutzenstein lobte das einzigartige Projekt in jeglicher Hinsicht und überreichte unter anderem einen Stoober Plutzer als Geschenk.

Die vorläufigen Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 6.30 bis 18.00 Uhr, Freitag 6.30 bis 22.00 Uhr und Samstag 7.30 bis 12.30 Uhr. Zur Verkostung der Weihnachtskekse wird am 7. November von 9 bis 17 Uhr in den Betrieb geladen.