Oberpullendorfs Stadtchef und seine gefiederten Stammgäste

Erstellt am 06. August 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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Tierischer Freund. Hannes Heisz hat mit der täglichen Fütterung auch einen Beitrag zur Aufzucht von Hänsels vier Jungen geleistet. Denn bei Futterknappheit töten Störche manchmal eines ihrer Jungen, um so die Chancen für die verbleibenden zu erhöhen.
Foto: Grabner
Schon das vierte Jahr tischt Bürgermeister Hannes Heisz im Sommer täglich für Familie Storch auf.
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„Hänsel komm fressen“, lockt Bürgermeister Hannes Heisz den großen schwarz-weißen Vogel, der misstrauisch vom Dach auf die Dame neben ihm mit dem Fotoapparat äugt. Storch Hänsel lässt sich ob der fremden Person im Hof bitten. Erst als sich diese hinter einem Traktor versteckt hält, fliegt er einen großen eleganten Bogen und landet dann neben dem Schweineschlund, den ihm der Bürgermeister, der in seinem Brotberuf als Landwirt auch Schweine züchtet, dort aufgetischt hat.

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Fütterungszeit. Storch Hänsel lässt es sich schmecken.
Foto: Foto Grabner

„Schon das vierte Jahr kommt Hänsel jeden Tag. Erst wenn er gefressen hat, kommt auch die Storchendame.“ Die hat Heisz übrigens Gretel getauft. Die erste Fütterung war eigentlich ein Zufall, da hatte Heisz etwas Schlund zur Seite gelegt, den sich Hänsel geschnappt hat. Seit damals sind der Hannes und der Hänsel Freunde und zwar schon so gute, dass er und Gretel sich bis auf zwei, drei Meter an Hannes Heisz und dessen Familie heranwagen.

Das Storchenpaar, das auf einem Dach in der Nachbarschaft brütet, hat heuer übrigens vier Junge aufgezogen, die ebenfalls zum Fressen in den Hof der Familie Heisz kommen.

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