Niessl: „Diskutiere nicht über Spitals-Schließungen“

Neuorientierung im Gesundheitswesen: Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheitslandesrat Norbert Darabos und Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker sind derzeit auf Tour durch Burgenlands Krankenanstalten.

Michaela Grabner
Michaela Grabner Erstellt am 07. Juni 2017 | 13:54
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Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheitslandesrat Norbert Darabos und Burgenland Holding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker befinden sich derzeit gemeinsam mit KRAGES-Personalbetriebsratsvorsitzendem Heinz Kulovits auf einer Tour durch die burgenländischen Krankenanstalten. Startschuss war am Mittwoch im Krankenhaus Oberpullendorf.

„Wir wollen einerseits den Mitarbeitern für die hervorragende Leistung danken, die sie Tag und Nacht erbringen und andererseits die Sorgen und Anliegen der Mitarbeiter mitnehmen“, so Niessl. Er betonte, dass es um eine Neuorientierung im Gesundheitswesen gehe, wobei es eigenständige burgenländische Lösungen brauche. Außerdem bestätigte Niessl einmal mehr die Standortgarantie für alle fünf Krankenhäuser. „Solange ich Landeshauptmann bin, diskutiere ich nicht über Schließungen von Krankenhäusern.“

Dem schloss sich auch Gesundheitslandesrat Norbert Darabos an. Er verwies darauf, dass beispielsweise im Krankenhaus Oberpullendorf zuletzt 9 Millionen Euro in den Ausbau der Intensivstation und in den Umbau des Zentral-OPs investiert wurden. „Das zeigt, dass uns die Zukunft der Krankenhäuser nicht nur in Politikerreden wichtig ist, sondern auch gelebt wird.“

Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker informierte die Krankenhausmitarbeiter darüber, was die Eingliederung der KRAGES in die Landesholding bedeutet. „Wir wollen einen Beitrag zur Standortgarantie und zur optimalen Gesundheitsversorgung leisten, vor allem geht es aber darum, für Finanzierbarkeit und Effizienz zu sorgen“, so Rucker. Für die Mitarbeiter würden die dienstlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen gleich bleiben.