Lockenhauser bei "Ninja Warrior"-Finale. Der Lockenhauser Roel van Ginekken ist unter den Finalisten. Am 28. November erfahren die Zuschauer auf PULS 4, wer die 44.444 Euro mit nach Hause nehmen darf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. November 2017 (05:00)
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Unter den Top 25: Roel Van Ginekken aus Lockenhaus hat es ins Finale von „Ninja Warrior Austria“ geschafft.
PULS 4/Kniepeiss

Über 200 Athleten haben sich aufgemacht, um sich der größten Herausforderung ihres Lebens zu stellen. Die besten 25 Kandidaten haben es ins Finale der Fernsehshow „Ninja Warrior Austria“ geschafft, das am 28. November um 20.15 Uhr auf PULS 4 zu sehen sein wird. Unter ihnen wird sich auch der Lockenhauser Roel Van Ginekken befinden.

Fünfkampf in belgischer Armee

Der gebürtige Belgier, den die Liebe seines Lebens nach Lockenhaus geführt hat, hat bis vor drei Jahren in der belgischen Armee militärischen Fünfkampf gemacht. „Eine der Disziplinen ist Hürdenlauf. Die Hindernisse bei Ninja Warrior waren anders, unglaublich coole Hindernisse, aber es kommt aufs Gleiche an: schnell sein und Hindernisse bewältigen“, erklärt Van Ginekken.

Die Schwierigkeit bei „Ninja Warrior“ sei es ein Hindernis gleich beim ersten Mal zu schaffen, ohne es zu kennen. „Es muss beim ersten Mal klappen, du musst auf alles vorbereitet sein“, so Van Ginekken. Vor drei Jahren hat er noch drei bis vier Mal täglich trainiert. Aktuell stellt sich der zuletzt als Bademeister tätige Papa in Karenz anderen Herausforderungen. Er kümmert sich um seine beiden Kinder, die eineinhalb und knapp ein Jahr alt sind.

Bei „Ninja Warrior Austria“ wartet im Finale indes der härteste, längste und kräfteraubendste Parcours der ersten Staffel auf Roel Van Ginekken und die übrigen Kandidaten. In nur drei Minuten müssen sie es zum Buzzer schaffen, um zur Stage 2 zu kommen, wo nur 90 Sekunden zur Verfügung stehen.

Wer fehlerlos alle Hindernisse überwindet, darf am Ende versuchen den Mount Midoriyama zu erklimmen – ein 20 Meter langes Seil, das man in 30 Sekunden hochklettern muss, der große Endgegner am Schluss des Final-Parcours.

In Europa hat es noch kein Teilnehmer auf den „Ninja Warrior“-Gipfel geschafft, weltweit ist dies bislang lediglich neun Menschen gelungen.