Mittelburgenländer Blaguss lässt Donauturm umbauen. Busunternehmer Paul Blaguss, Miteigentümer, will Tourismusattraktion zukunftsfit machen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. Januar 2018 (06:14)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Wollen mit Donauturm neu durchstarten: Architekt Gregor Eichinger, Miteigentümer Paul Blaguss und Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner wollen mehr Gäste anlocken. Seit der Eröffnung 1964 besuchten knapp 23 Millionen Menschen den Donauturm. Aktuell zählt man jährlich rund 420.000 Besucher.
Blaguss/Christian Lendl

Vorige Woche startete die Renovierung des Wiener Donauturms. Das 1964 errichtete Wiener Wahrzeichen ist seit 2016 im Eigentum der Blaguss Gruppe mit ihren strategischen Partnern Guntram Fessler (Smile Group), Gilbert Lang und Matthias Kamp.

Kaffeehaus, Bierlokal und eine Rückbesinnung auf die 60er

„Wir sehen im Donauturm noch sehr viel Potenzial und möchten mit neuen, innovativen Angeboten und Programmpunkten überzeugen. Für Touristen wird ein wahres ‚Must see‘-Erlebnis entstehen“, erklärt der Burgenländer Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss Gruppe und Miteigentümer am Donauturm.

8,5 Millionen Euro werden in Umbau und Erweiterung investiert. Sämtliche Bereiche von der Eingangshalle über das Café auf 160 Metern Höhe und das sich in 170 Metern drehende Restaurant bis zur Eventebene und Aussichtsplattform werden modernisiert und von Architekt Gregor Eichinger in den Glanz, die Eleganz und die klare Formensprache der 1960er-Jahre zurückgeführt.

Im Erdgeschoss wird ein Kaffeehaus, das „Donaucafè“ sowie ein großzügiges Bierlokal, das „Donaubräu“, samt Gastgarten für bis zu 250 Personen gänzlich neu entstehen. Die Fertigstellung wird bis Frühsommer dauern.

Schon im April sollen die Renovierung des Turmtrakts abgeschlossen und damit Besichtigungen – derzeit ist der Turm für Besucher geschlossen – wieder möglich sein.