Ortsteil kämpft um Volksschule. Eine Unterschriftenliste wurde von den politischen Vertretern aller Fraktionen aus Unterpullendorf gestartet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Juli 2019 (04:31)
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Übergaben die Unterschriften. Jelka Perusich, Erwin Schattovich, Erwin Zoncsich, Daniel Mersits, Thomas Schreiner, Borbála Hideg-Horváth, Martin Kocsis, Alfred Kaar, Günther Kosz, Michael Fazekas, Erwin Zeichmann, Gerlinde Gerbasich und Doris Ferenzcy mit Bürgermeister Angelika Mileder.

Bereits seit zwei Jahren gibt es am Standort Unterpullendorf die einzige Volksschule der Gemeinde Frankenau-Unterpullendorf. Vor zwei Jahren wurde die damals noch bestehende zweite Schule der Gemeinde in Frankenau wegen zu geringer Schüleranzahl stillgelegt.

318 Unterschriften für Schulstandort-Erhaltung 

Im September vergangenen Jahres wurde mehrheitlich im Gemeinderat beschlossen, dass der Schulstandort der Großgemeinde nach Kleinmutschen zum jetzigen Kindergarten in Form einer Cluster-Lösung verlegt werden soll. Um den Standort Unterpullendorf zu erhalten, wurde jetzt eine Unterschriftenliste von Daniel Mersits (ÖVP), Erwin Zeichmann (Grüne) und Thomas Schreiner (SPÖ), den politischen Vertretern aus Unterpullendorf, gestartet. Ziel ist es, die Schule in Unterpullendorf zu erhalten.

„Jede Ortschaft soll eine öffentliche Einrichtung haben. Derzeit ist das Gemeindehaus in Frankenau, der Kindergarten in Kleinmutschen und die Schule in Unterpullendorf“, heißt es von den Vertretern. Außerdem argumentiert die Initiative damit, dass nach einer durchgeführten zweiten Grobentwurfsschätzung die Kosten in Kleinmutschen von vormals geschätzten 1,5 Millionen nun auf drei Millionen Euro gestiegen sein sollen.

„Jede Ortschaft soll eine öffentliche Einrichtung haben. Derzeit ist das Gemeindehaus in Frankenau, der Kindergarten in Kleinmutschen und die Schule in Unterpullendorf“

Wegen eines Auslandaufenthaltes konnte Bürgermeisterin Angelika Mileder von der BVZ für eine Stellungnahme leider nicht erreicht werden. Vom Gemeindeamt heißt es, dass es eine Informationsveranstaltung geben soll, bei der die Grobplanung zum Projekt „Campus-Lösung in Kleinmutschen“ der Bevölkerung präsentiert werden soll. Die geschätzten Gesamtkosten sollen indes bei 2,5 Millionen Euro liegen, wobei 1,6 Millionen Euro für die Volksschule und 900.000 Euro für den Kindergarten, wo eine zweite Gruppe errichtet werden muss, fließen sollen.