Brückensanierung: Sperre von Güterweg nach Pilgersdorf. Die Brücke über die Rabnitz am Beginn des Güterwegs nach Pilgersdorf wird saniert. Für Fußgänger gibt es eine Behelfsbrücke.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. September 2020 (04:03)
Baustart. Bürgermeister Franz Haspel machte sich vor Ort ein Bild.
Grabner

Seit dieser Woche ist der Güterweg zwischen Unterrabnitz und Pilgersdorf für den Verkehr gesperrt. Grund ist die Sanierung der Brücke über die Rabnitz in Unterrabnitz. Für die betroffenen Anrainer wurde eine Umleitung über die Hofwiesen und Richtung Sportplatzgasse eingerichtet. Für Fußgänger und Radfahrer wird für die Dauer der Bauarbeiten eine Behelfsbrücke neben der derzeitigen Brücke auf Höhe der Volksschule zur Verfügung stehen. Für die Sanierung wird die Brücke nämlich bis auf die Tragwerke, die saniert werden müssen, abgerissen. Diese sollen dabei so ausgeführt werden, dass es keine Tonnagebeschränkung für die Nutzung der Brücke gibt.

736.961 Euro werden investiert

Die Arbeiten wurden vom Gemeinderat an die Firma Strabag vergeben. Die Kosten belaufen sich auf 736.961 Euro und werden zu insgesamt 50 Prozent von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Bis Mitte Dezember sollen die Bauarbeiten, sofern es die Witterung zulässt, abgeschlossen sein. Auch die Brücke in Schwendgraben auf Höhe der Kirche steht zur Sanierung an. Allerdings müssen hier die Pläne nochmals komplett überarbeitet werden.

Die Gemeinde hatte vorgehabt, im Zuge der Sanierung die Brücke so zu verbreitern, dass einerseits Gegenverkehr möglich wird und andererseits ein sicheres Überqueren für Fußgänger möglich ist. Außerdem sollte die Einmündung von der Landesstraße so gestaltet werden, dass man auch mit langen Fahrzeugen, ohne reversieren zu müssen, auf die Brücke einbiegen kann. Allerdings muss nun im Zuge der Sanierung auch die Durchflussmenge bei der Brücke erhöht werden, um diese vor einem 100-jährigen Hochwasserereignis zu schützen, was anfangs nicht erwartete Mehrkosten verursacht. „Wir müssen das Projekt neu beurteilen und alle Vor- und Nachteile abwiegen. Das ist alles eine Kostenfrage“, so Bürgermeister Franz Haspel.