Draßmarkt

Erstellt am 11. Oktober 2018, 04:00

von BVZ Redaktion

Beispielhafte Waldwirtschaft: Staatspreis für Draßmarkt. Die Draßmarkter Urbarialgemeinde war einer von neun Preisträgern, die österreichweit ausgezeichnet wurden.

Bei der Preisverleihung. Bürgermeister Anton Wiedenhofer, Walter Heiszler, Engelbert Eckhardt, Erich Leidl und Franz Eckhardt aus Draßmarkt mit Vertretern des Waldverbandes und der Forstabteilung.  |  BMNT/wildbild

Der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft, den es seit dem Jahr 1994 gibt, steht für das Aufzeigen der vielfältigen Möglichkeiten, aus dem Wald gleichzeitig naturverträglichen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, das Selbstverständnis der Waldbäuerinnen und -bauern zu stärken und den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft zu erhöhen, damit das Ökosystem Wald auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

Ehrung in Salzburg

In Salzburg wurden die diesjährigen neun Preisträger im festlichen Rahmen für ihre innovativen und nachhaltigen Projekte in der Waldwirtschaft geehrt.

Unter diesen befand sich auch die Urbarialgemeinde Draßmarkt. „Der Wald ist eine Energiemühle für den Körper“ – ist das Motto von Franz Eckhardt, dem Obmann der Urbarialgemeinde Draßmarkt. 90 Miteigentümer bewirtschaften hier gemeinsam eine Waldfläche von 170 Hektar. Es wurde ein Waldwirtschaftsplan erstellt. Dieser umfasst die Reduktion der Weißkiefer, die Erhöhung des Laubholzanteils, die frühzeitige und laufende Kulturpflege sowie Erhöhung der Baumartenvielfalt. Außerdem schätzt man den Wald auch außerhalb der Holznutzung und hat Wasserbiotope und Vogelbrutkästen im Urbarialwald installiert.