Neutaler Kreisverkehr wird sicherer. In Neutal wird eine Verkehrssicherheitsmaßnahme für den Kreisverkehr umgesetzt. Hierfür wurden inklusive Grünraumgestaltung 58.000 Euro veranschlagt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. Januar 2018 (06:01)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Schild Kreisverkehr Symbolbild
Symbolbild
Bilderbox.com

Das Budget 2018 im ordentlichen Haushalt mit Einnahmen und Ausgaben von 3,019.200 Euro und im außerordentlichen Haushalt mit 77.000 Euro wurde mit den Stimmen der SPÖ beschlossen, die ÖVP stimmte dagegen.

„Die SPÖ-Mehrheit hat die ÖVP im Vorfeld der Budgeterstellung ignoriert und fuhr in der Sitzung über die Vorschläge der Neutaler Volkspartei drüber“, erklärte ÖVP-Ortsparteiobmann Patrik Fazekas, warum seine Fraktion gegen das Budget stimmte.

58.000 Euro für Kreisverkehr veranschlagt

Bürgermeister Erich Trummer (SPÖ) kontert: „Nur einen Tag vor Beschlussfassung eines sorgfältig erarbeiteten Budgets wurden nicht plausible Forderungen ohne Kosten- und Finanzierungskonzept von der Oppositionspartei mit E-Mail übermittelt, die aber zigtausende Euro kosten würden.“

Ein großes Vorhaben 2018 ist die Verkehrssicherheitsmaßnahme beim Kreisverkehr. Hierfür wurden inklusive Grünraumgestaltung 58.000 Euro veranschlagt. Weiters wurden 41.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie inklusive Nutzungs- und Planungskonzept für eine Sport- und Kulturhalle budgetiert.

„Damit wird auch die Meinung der Neutaler aus der Bürgerbefragung sowie aus dem Bürgerbeteiligungsprozess ‚Neutal 2025 – Zukunftsstrategie für Mensch und Wirtschaft‘ entsprochen. Mit der bewährten Einbindung der Bürger soll im ersten Schritt ein Nutzungskonzept gemeinsam erarbeitet werden“, so Trummer.

Ein weiterer Kritikpunkt der ÖVP sind die von der SPÖ beschlossenen Gebührenerhöhungen. „Diese umfangreichen zusätzlichen Belastungen für die Bürger in Neutal wären aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen“, so Fazekas.

Dazu meinte Trummer: „An den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 14. März 2014 für eine automatische Wertsicherungsanpassung für die Freibadeintrittspreise und die Kindergartenbeiträge ab einer Indexsteigerung von fünf Prozent kann sich die ÖVP anscheinend nicht mehr erinnern.“