Vier Neue Betriebe: Betriebsgebiet wächst weiter . Neben Merkur siedeln sich laut Gemeinde Weppersdorf auch Electro Romwalter, ein Verkaufslokal der Bäckerei Gradwohl und ein Kfz-Betrieb an.

Von Jennifer Priedl. Erstellt am 10. Oktober 2019 (03:50)
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Symbolbild

In Weppersdorf läuft derzeit das Bauvorhaben „Industriegebiet“. Das bestehende Betriebsgebiet Weppersdorf umfasste eine Fläche von rund 22 Hektar. 2,5 Hektar sind neu hinzugekommen. Dabei sind zwei Bauvorhaben von besonderer Relevanz: Die Errichtung des Kreisverkehrs und die Erschließung des Betriebsgebietes. „Derzeit wird der zweite Teil des Kreisverkehrs asphaltiert, gleichzeitig auch die Fahrbahn im Betriebsgebiet. Das Retentionsbecken ist fertiggestellt und begrünt. Bis zum 25. Oktober sollte das gesamte Bauvorhaben abgeschlossen sein.

Gemeinde Weppersdorf
Ausbau im Betriebsgebiet. Merkur, Bäckerei Gradwohl, Electro Romwalter und eine KFZ-Werkstätte werden sich laut Gemeinde neu ansiedeln. Aktuell wird an der Verkehrsinfrastruktur gearbeitet

Die Kosten liegen im veranschlagten Rahmen“, so Vizebürgermeister Karl Degendorfer. Beim Bauvorhaben spielen, laut Bürgermeister Erich Zweiler und Vizebürgermeister Karl Degendorfer, der Bau einer neuen Brücke, eine Linksabbiege-Spur an der B50 und der Bau eines Rad- und Gehweges eine Rolle. Auch die Ansiedelung von MERKUR ist mit einer Verkaufsfläche von 1.500 Quadratmeter vorgesehen. Der Baubeginn sei im Frühjahr 2020 geplant. Offiziell eröffnet MERKUR voraussichtlich im August oder September 2020.

„Merkur steht auch für Nachhaltigkeit. So wird die Abluft der Kühlanlagen für Raumheizung und –kühlung verwendet. Auf dem Dach werden Solarpanele montiert und eine E-Tankstelle errichtet. Auf einer Teilfläche ist die Anpflanzung von heimischen Sträuchern und Bäumen vorgesehen“, so Degendorfer. Zukünftig wird laut Degendorfer im Betriebsgebiet auch das Elektrounternehmen Romwalter vertreten sein. Die Firma Gradwohl hat sich mit einem Verkaufslokal samt Café und Konditorei angekündigt und an der B50 gelegen soll sich ein Kfz-Betrieb ansiedeln. Auch bezüglich Arbeitsplätze wächst die Region: „Die bisher geplanten Betriebe wie Merkur, Romwalter, Gradwohl und Kfz-Werkstätte werden etwa 100 Beschäftigte haben“, so Bürgermeister und Vize unisono.

„Durch das von der Landesregierung für jede Gemeinde geforderte und zu erstellende ‚Örtliche Entwicklungskonzept‘ werden wir entsprechende Flächen für weitere Betriebsansiedlungen vorsehen und in Zusammenarbeit mit den dafür zuständigen Stellen auch ‚Grünraumkonzepte‘ entwickeln lassen. Der Umweltschutz soll auch nicht zu kurz kommen.“