Wirbel nach S31-Crash. Ruf nach Trennwand: Die sofortige Errichtung einer Betonmittelschiene auf der S31 wird gefordert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. November 2016 (06:45)
BVZ, FF
Gefährlich. Der schwere Verkehrsunfall auf der S31 bei Weppersdorf, der zwei Schwerverletzte forderte, heizt die Diskussion um die Erhöhung der Sicherheit an.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstag auf der S31. Zwischen Weppersdorf und Neutal krachten zwei Fahrzeuge aus ungeklärter Ursache frontal ineinander, wobei beide Lenker schwer verletzt und in den Fahrzeugen eingeklemmt wurden.

Die Feuerwehrleute aus Weppersdorf und Oberpullendorf befreiten die beiden Verletzten mittels Schere und Spreizer aus den beiden Unfallwracks, bevor sie vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht wurden. Der Unfall hat auch auf politischer Ebene für Wirbel gesorgt. Forderungen von Sofortmaßnahmen für mehr Sicherheit wurden laut.

BVZ, Stadtfeuerwehr
Crash: Auf der S31 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Wehren Weppersdorf und Oberpullendorf waren im Einsatz.

„Der Frontalcrash im Bezirk Oberpullendorf zeigt auf tragische Weise, dass es höchste Zeit für eine umfassende Sicherheitsinitiative auf der S31 ist. Die Errichtung einer Betonmittelschiene hat höchste Priorität“, so Landtagspräsident Christian Illedits (SPÖ). Auch Liste Burgenland-Chef Landtagsabgeordneter Manfred Kölly fordert die Aufstellung von Betonleitwänden. „Ich verstehe nicht, warum es zuerst immer schreckliche Unfälle mit Toten geben muss, bis einige Herren zur Vernunft kommen“, so Kölly.