Ein Ticket für drei Burgen im Südburgenland. Ab sofort gibt es 30 Prozent Ermäßigung ab dem 2. Besuch der Burgen Güssing, Stadtschlaining und Lockenhaus.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 18. April 2018 (05:17)
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Startschuss für mehr Zusammenarbeit. Die „Burgherren“ Gilbert Lang (Güssing), Werner Glösl (Stadtschlaining) und Manuel Komosny (Lockenhaus) freuen sich gemeinsam mit ihren Teams auf die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit. Viel Erfolg wünschten Landesrätin Verena Dunst, Bundesrat Jürgen Schabhüttl, Güssings Bürgermeister Vinzenz Knor, Obmann-Stellvertreter von südburgenland plus Gerhard Pongracz und Harald Popofsits (Tourismus).
BVZ

Vergangene Woche fiel der Startschuss für die künftig verstärkte Zusammenarbeit der drei Burgen Güssing, Stadtschlaining und Lockenhaus. Konkret wurde ein Burg-Kombiticket vorgestellt, das ab dem zweiten Besuch mit 30 Prozent Ermäßigung auf den Eintrittspreis lockt.

„Damit erweitern wir das Angebot für Tagestouristen, das hilft allen drei Burgen“, freut sich Landesrätin Verena Dunst, die das Projekt aus Leader-Mitteln fördert und ankündigte, die Burg „als Zentrale für das Uhudlerland“ positionieren zu wollen. Die überregionale Positionierung ist Güssings Stadtchef Vinzenz Knor ebenso ein Anliegen wie dem Lockenhauser „Burgherr“ Manuel Komosny – von den 30.000 Besuchern auf Burg Lockenhaus kommen rund die Hälfte aus dem benachbarten Ungarn.

Drei Burgen zählen rund 80.000 Gäste jährlich

Das Kombitickket soll aber nur der erste Schritt von vielen weiteren sein, wie Werner Glösl (Stadtschlaining, rund 25.000 Gäste jährlich) ausführte: „Ich kann mir Veranstaltungsreihen vorstellen, die Region hat ja über die Burgen immer irgendwie ein bisschen zusammengehört.“ Das Gemeinsame betonte auch Güssings „Burgherr“ Gilbert Lang, der jährlich zwischen 20.000 und 30.000 Gäste begrüßen darf. Ihnen steht künftig auch der neue Burgshop offen, der mit Produkten aus der Region bestückt werden soll – aktuell sind Uhudlertorte und Burgbier im Angebot. Das Projekt „Burgshop“ wird rund 41.000 Euro kosten.

Bedenken äußerte hingegen Landtagsabgeordneter Walter Temmel. „Ich begrüße die Initiativen ‚Kombitickket‘ und ‚Burgshop‘, gebe aber zu bedenken, dass die Burg Güssing mehr braucht. Die Ausstellungen müssen auf den neuesten Stand gebracht und das Konzept für Schulklassen und Kinder attraktiver werden.“