St. Martin in der Wart: Der „Hans Oungl“ ist eingezogen

Zum Jubiläum gibt es einen neuen Bewohner im Ort. Der greise Mann mit Stock sitzt auf einem Bankerl vor der alten Volksschule.

Erstellt am 26. November 2021 | 05:12
Der „Hans Oungl“ ist eingezogen
Bürgermeister Georg Rosner und Ortsvorsteher Werner Mirtl (v.v.l.) und die Wirtschaftshof-Mitarbeiter Thomas Adorjan, Andreas Tröstner, Markus Greller und Michael Imre (h.v.l.).
 
Foto: Foto: Stadtgemeinde Oberwart

Hat er sich bei Ihnen schon vorgestellt? Nein? Der „Hans Oungl“, eine Leihgabe des Künstlers Professor Josef Lehner, der sich seit Tagen die Zeit vor der Volksschule in St. Martin in der Wart vertreibt. Der greise Mann mit dem Stock sitzt auf einem Bankerl und es scheint, als würde er das Geschehen im Ort beobachten und mit seinem freundlichen Gesicht DorfbewohnerInnen und Gäste grüßen.

Der „Hans Oungl“ ist aber nicht zufällig auf Besuch. Seit 1. Jänner 1971 ist das Dorf am Zickenbach nämlich Ortsteil der Stadtgemeinde. Zum Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt ist nun ein kleiner Platz entstanden, an dem man eine Pause einlegen und sich auf ein Tratscherl treffen kann. Passend dazu wurde die Skulptur „Hans Oungl“ platziert. Bürgermeister Georg Rosner erklärt die Intention dahinter: „Wir wollten sichtbar machen, dass wir stolz sind auf unseren Ortsteil und dass wir seit 50 Jahren miteinander verbunden sind.

Anzeige

Mit einer kleinen Tafel auf dem Bankerl erinnern wir an dieses Jubiläum und daran, dass Oberwart und St. Martin zusammen gehören. Die Skulptur von Professor Lehner soll das Verbindende darstellen. Der „Hans Oungl“ ist ein guter Freund, ein lieber Verwandter und spiegelt die Freundlichkeit, die Hilfsbereitschaft und die Geselligkeit der St. Martiner wider.“