Burg Schlaining wird groß saniert. Hochzeiten müssen abgesagt werden, Veranstalter sich einen neuen Ort suchen. Die Burg Schlaining – im Eigentum der BELIG – öffnet erst wieder 2021.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 22. Mai 2019 (03:48)
Erstrahlt bald in neuem Glanz. Die Burg Schlaining soll bis 2021 wieder fix für die Besucher zugänglich sein.
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Im Jahr 2021 findet im Burgenland die 100-Jahresfeier des Landes statt. Dann soll die Burg mit ihren Räumen in neuem Glanz erstrahlen. „Natürlich gibt es immer wieder einige kleine Sanierungen, nun ist eine große Erneuerung notwendig“, weiß Werner Glösl, Mitarbeiter der Stadtgemeinde und Obmann des Vereines Zukunft Schlaining. Dann soll auch ein Aufzug für Besucher für den barrierefreien Zugang vorhanden sein.

Letzte große Umbauphase fand 1987/88 statt

„Die letzte große Umbauphase fand 1987/88 statt, bei der Gründung des Institutes. Auch das Hotel neben dem Schloss wird ausgebaut, die Büroräume auf den neuesten Stand gebracht. „Zusätzlich wird es dann auch ein Behindertenklo geben.

Zum Thema Absagen von Hochzeiten erklärt Glösl: „Großteils verstehen es die Betroffenen, dass bei einem Umbau nicht geheiratet werden kann. Sie müssen sich nun leider einen neuen Trauort suchen.“ Glösl ist auch selbst betroffen, er veranstaltet den Klangfrühling, der ab Samstag unter anderem noch auf der Burg stattfindet.

„Wir weichen 2020 in die Ortsteile aus, im Sommer 2021 gibt es ihn wieder auf der Burg.“ Die im Besitz der landeseigenen Immobiliengesellschaft BELIG befindliche Burg ist eine der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten des Landes. Es wird auch das Heizungs- und Beleuchtungssystem erneuert.

„Wir hoffen, diese maßgeblich zu attraktivieren und den Menschen eine attraktive, moderne und zweckmäßige Raumsituation bieten zu können“, heißt es seitens der Verantwortlichen im Land. „Die Kosten dafür können wir noch nicht nennen“, heißt es auch dem Büro von Landeshauptmann Hans Doskozil.