Pinkafelder Stadt-VP strukturiert sich um

Viele Punkte gab es bei der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche zu bearbeiten, darunter die Angelobung einer neuen Stadt- und einer neuen Gemeinderätin.

Erstellt am 01. Februar 2021 | 06:05

Bei der Gemeinderatssitzung am Freitag der vergangenen Woche gab es bei der Stadt-ÖVP einige personelle Umstrukturierungen. Patrizia De Lellis-Mejatsch (war bisher Gemeinderätin) ist neue Stadträtin, Lejla Muratovic ist neue Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Carina Laschober-Luif ist neue Gemeinderätin (war bisher Ersatzgemeinderätin) und Martin Pröll ist neuer Ersatzgemeinderat. „Ich freue mich als Vizebürgermeister mit diesem neuen, starken Team für Pinkafeld zu arbeiten. Zeit für Neues in Pinkafeld“, zeigt sich Andreas Stumpf mit der Personalauswahl zufrieden.

Von der Kinderkrippe bis zu Pflastersteinen

Weiter auf der Tagesordnung stand der Punkt „Öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen - Bedarfserhebung und Entwicklungskonzept“, bei dem Gemeinderat Eduard Posch von den NEOS für eine dritte Gruppe in der Kinderkrippe eintrat: „Die Kinderkrippe mit ihren derzeit zwei Gruppen ist mehr als ausgelastet. Bereits für das laufende Kindergartenjahr war eine Genehmigung zur Überschreitung der höchst zulässigen Kinderzahl um drei Kinder pro Gruppe durch das Land notwendig. Es sollten so rasch wie möglich passende Räumlichkeiten gefunden werden die vorübergehend genutzt werden können, bis der neue Kindergarten fertig ist.“ Dazu Bürgermeister Kurt Maczek: „Wir sind dabei, falls es wieder einen Engpass geben sollte, dass wir Räumlichkeiten finden, um dort eine dritte Gruppe aufmachen zu können. Wir werden sicherlich die Möglichkeit schaffen, dass alle Kinder einen Platz haben.“

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Eine weitere Forderung kam von der ÖVP: „Auf unsere Initiative werden alle defekten Pflastersteine im Stadtgebiet bis Ende Juni 2021 ausgetauscht. Nicht nur das optische, attraktive Erscheinungsbild, sondern auch die Sicherheit steht dabei im Vordergrund“, erklärt Vizebürgermeister Andreas Stumpf, der auch die Gratisverteilung von zumindest einer FFP2 Maske für jeden Einwohner der Stadtgemeinde fordert. „Wir haben bereits 5000 Masken angekauft“, bezieht dazu Bürgermeister Kurt Maczek Stellung. „Diese können beim Stadtamt zum Einkaufspreis von 80 Cent bezogen werden.“