Zwei neue Ärzte für das GHZ Pinkafeld gesucht. Medizinisches Angebot soll um Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde und Augenheilkunde erweitert werden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:01)
Symbolbild
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Seit knapp zwei Jahren ist das Gesundheitszentrum in Pinkafeld für die medizinische Gesundheitsversorgung im Südburgenland eine wichtige Drehscheibe und mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Entstanden ist das Zentrum aus einer Idee von Hans und Rene Pöll, die damit die medizinische Versorgung im Südburgenland und der angrenzenden Region stärken wollten.

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Hans Pöll: „Wir sind auf der Suche nach weiteren Fachärzten für das Gesundheitszentrum.“

„Der Plan ist voll aufgegangen“, freut sich Hans Pöll. Allgemeinmedizin, Orthopädie, Innere Medizin, Komplementärmedizin, Physiotherapeuten, Hebammenordination und vieles mehr — das ist das derzeitige Angebot des „GHZ Südburgenland vital“.

Suche nach Fachärzten läuft weiter

Damit ist aber lange noch nicht Schluss, denn derzeit läuft die Suche nach Fachärzten für die Bereiche Kinder- und Jugendheilkunde und Augenheilkunde (mit der Zusage auf eine Kassenarztstelle).

„Wir können nach knapp zwei Jahren sagen, dass das breit gefächerte Angebot von den Patienten sehr gut angenommen wird. Wir zählen pro Tag knapp 500 Personen, die ein- und ausgehen“, resümiert Pöll, der sich durch die zusätzlichen Fachbereiche noch mehr Vorteile für die Patienten erwartet. „Nachdem sich seit mehreren Monaten kein Kassenarzt für Augenheilkunde findet, hoffen wir, mit unserem Angebot im GHZ zu punkten und einen Mediziner zu finden“, so Pöll.

Zentrale Organisation und Terminkoordination

Sehr zufrieden zeigt sich auch Orthopäde Joachim Klikovics, der von Beginn an mit seiner Ordination im Zentrum angesiedelt ist.

BVZ, zVg/Bruckner
Wird seine Ordination auch im Gesundheitszentrum Südburgenland vital eröffnen: Joachim Klikovics.

„Das GHZ hat sich als Versorgungszentrum in den letzten zwei Jahren einen guten Namen gemacht. Es sind vor allem die zentrale Organisation, Terminkoordinierung und die kurzen Wege, die es uns ermöglichen, in vollem Ausmaß auf die Patienten einzugehen. Ein weiterer positiver Faktor ist es auch, mich mit meinen Kollegen fachspezifisch auszutauschen und gut zusammenzuarbeiten. Das bedeutet auch eine möglichst frühe Diagnostik und kann unter Umständen ausschlaggebend für einen positiven Therapieerfolg der Patienten sein.“