Stadtgarten Oberwart: „Sind auf gutem Weg“. Mehr Bäume, mehr Sitzgelegenheiten und mehr als doppelt so viel Nutzfläche, wie bisher, sollen kommen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. April 2021 (04:01)
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Der Oberwarter Stadtpark wurde viele Jahre für Veranstaltungen genützt —damit soll jetzt vorerst einmal Schluss sein. Das neue Ziel: Ein Stadtgarten, der zur Oase wird.
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Der Stadtpark soll zum Stadtgarten werden und um möglichst viele Ideen zu sammeln, hat die Stadtgemeinde im Herbst des Vorjahres die Bevölkerung eingeladen, Ideen und Wünsche einzubringen. So viel war bereits bekannt. In weiterer Folge wurde Landschaftsarchitekt Heinz Gerbl beauftragt, einen Masterplan zu erstellen — als Grundlagen dienen die Vorschläge aus der Bevölkerung.

Gemeinderat Ewald Hasler (SPÖ), der auch Obmann des Kulturausschusses ist, hat im Zuge der letzten Gemeinderatssitzung einen Zwischenbericht abgegeben und der verspricht viel. „Der neue Stadtgarten soll viele Facetten zeigen, vor allem aber, soll er eine grüne Oase werden“, so Hasler, der auch einige Details verrät. Von aktuell 700 Quadratmeter Aktivzone, will man den zukünftigen Stadtgarten auf 2.000 Quadratmeter Nutzfläche wachsen lassen. Auch die Zahl der Bäume soll steigen: Gibt es derzeit nur 40 Bäume im Park, werden es nachher doppelt so viele sein. Auch die Sitzflächen sollen von aktuell 40 Laufmeter auf 150 Laufmeter wachsen. Was es auch geben soll: Gleich drei Spielbereiche für Kinder inklusive einem Motorikpark, eine Hundewiese, einen Platz der Denkmäler, einen Bereich für Urban Gardening und eine kleine, aber feine Gastronomie, die auch eine Toilettenanlage beinhalten soll. Auch der Bauernmarkt und der Wochenmarkt sollen in das neue Konzept miteinfließen. Über die Kosten will man aktuell noch nicht sprechen, aber „aktuell sind wir ja noch in der Planung, wo es abzustecken gilt, was man will. Hier gibt es natürlich auch Einsparungspotenzial“, will Hasler nicht vorgreifen. „Wir werden spätestens bei der Budgetplanung für 2022 sehen, wie viel und in welchen Etappen man in den Stadtgarten investiert“, meint Hasler.