Verkehr auf der B57 liegt im Fokus. Die Gemeinde will mit dem Land Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf der B57 beraten. Zwei HTL-Maturantinnen haben sich mit der Straßensituation innerorts beschäftigt.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 03. August 2019 (03:34)
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Übergabe der Diplomarbeit. Bürgermeister Wolfgang Koller mit den beiden HTL-Maturantinnen Melissa Mühl und Dorottya Nagy, die sich mit der Straßensituation in Kemeten beschäftigt haben.
HTL

Einige tausend Autos und Lkw fahren täglich auf der B57 durch Kemeten. Grund genug für den Bürgermeister und den Gemeinderat, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. „Wir werden uns in der nächsten Zeit mit der Straßenverwaltung zusammensetzen, um über Möglichkeiten und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu sprechen. Dann soll ein konkretes Konzept ausgearbeitet und dem Gemeinderat vorgelegt werden“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Koller.

Diplomarbeit für einen Straßenausbau

Mit dem Verkehrsaufkommen im Ort haben sich in den vergangenen Monaten zwei Maturantinnen der Abteilung Bautechnik an der HTL Pinkafeld auseinandergesetzt. Die Aufgabe von Melissa Mühl und Dorottya Nagy (Betreuer der Arbeit waren die Professoren Michael Petrakovits und Andreas Schmaldienst) bestand darin, die aktuelle Situation der beiden Zufahrtsstraßen „Feldgasse“ und „Buchenweg“ in Kemeten für bestehende und zukünftige Anrainer zu verbessern.

Im Bereich der angeführten Straßen befinden sich zahlreiche unbebaute Grundstücke, die in den nächsten Jahren bebaut werden sollen. Daher ist mit einem steigenden Verkehrsaufkommen und einer erhöhten Belastung dieser Straßen zu rechnen. In der Diplomarbeit wurden für den Gemeinderat und die Gemeindevertretung Planungen für zwei mögliche Ausbauvarianten der Straßen als Entscheidungshilfe erarbeitet.

Die beiden HTL-Maturantinnen übergaben ihre Diplomarbeit offiziell Bürgermeister Wolfgang Koller, der sich mit Blumen bei Melissa Mühl und Dorottya Nagy für ihre Bemühungen bedankte. „Die Maturantinnen haben die Möglichkeiten der Umsetzung in Form einer Spritzgussdecke der einer Vollasphaltierung gegenübergestellt. Wir werden im Gemeinderat beraten, welche der beiden Varianten die bessere ist“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Koller. Die Arbeiten bei den beiden Zufahrtsstraßen sollen noch heuer beginnen.