200 neue Jobs für Bezirk Oberwart

„Aktion 20.000“ im Bezirk: Oberwart wird Modellregion. Die Politik will bis zu 200 zusätzliche Jobs für Langzeitarbeitslose über 50 Jahren schaffen.

Erstellt am 26. April 2017 | 04:21
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Gemeinsam für mehr Arbeitsplätze. Erich Trummer, Helene Sengstbratl, Eva Schwarzmayer, Tanja König und Georg Rosner (v.l.) bei der Präsentation der „Aktion 20.000“.
Foto: BVZ, Leeb

Ein Drittel aller langzeitbeschäftigungslosen Personen über 50 Jahre des Landes lebt im Bezirk Oberwart – insgesamt knapp 200 (von 568 landesweit). Das ist einer der Gründe, warum der Bezirk Oberwart als Modellregion für die „Aktion 20.000“ ausgewählt wurde.

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Stetiger Anstieg. Die Zahl der arbeitslosen Personen über 50 Jahre steigt von Jahr zu Jahr. Seit dem Jahr 2008 (466) hat sich die Anzahl fast verdoppelt (890). Für Langzeitarbeitslose 50+ gibt es jetzt eine spezielle Aktion.
BVZ

Mit der „Aktion 20.000“ werden zusätzliche Jobs unter anderem in gemeindenahen Bereichen oder bei gemeinnützigen Trägervereinen geschaffen. Die Gespräche mit allen beteiligten Stellen laufen ab sofort.

Zusätzliche Jobs für ältere Arbeitslose

„Wir führen Gespräche mit allen, die zusätzliche Jobs schaffen können. Damit stellen wir sicher, dass sowohl die beteiligten Gemeinden und Einrichtungen als auch die Betroffenen rasch profitieren können“, erklärt Stöger. In den laufenden Vorbereitungsgesprächen werden auch die konkreten Stellenanforderungen der Beschäftigungsträger erhoben und mit den Qualifikationen der Betroffenen abgeglichen. „Die betroffenen Personen im Bezirk Oberwart kommen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen und bringen vielseitige und wertvolle Kompetenzen mit. Diese Qualifikationen sollen auch in der Aktion 20.000 bestmöglich genutzt werden“, so Stöger weiter.

„Ich begrüße diese Aktion“, sagt Landesrat Norbert Darabos (SPÖ). „Zusätzlich zu diesem Pilotprojekt setzt auch das Land Burgenland seine Fördermaßnahme für ältere Arbeitslose fort, um die Beschäftigungsperspektiven von älteren Arbeitnehmern burgenlandweit zu erhöhen.“