Norbert Darabos übernimmt Ehrenamt von Peter Kostelka. Der vorherige Landesrat und langjährige Verteidigungsminister Norbert Darabos  übernahm am 18. März das Amt des Präsidenten des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) in Stadtschlaining von seinem Vorgänger Peter Kostelka.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. März 2019 (12:08)
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Im Zuge der Generalversammlung des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) auf Burg Schlaining wurde ein neuer Präsident gewählt: Norbert Darabos, zuvor Landesrat für Gesundheit und Soziales im Burgenland und ehemaliger österreichischer Verteidigungsminister, ist ab sofort – neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Historiker des Landes – der ehrenamtliche Präsident des ASPR für eine Amtszeit von vier Jahren.

Darabos, der Politikwissenschaft und Geschichte in Wien studiert hat, kennt das Studienzentrum bereits aus der Zeit, als es noch von seinem Gründer. Gerald Mader geführt wurde. Sehr beeindruckt zeigt sich der neue Präsident vom Fortschritt der vergangenen Jahre: „Ich bin positiv überrascht, was das ASPR in seinen Aufgabenbereichen Wissenschaft, Bildung und Konfliktbearbeitung im internationalen Kontext leistet und möchte diese Arbeit vor allem in Österreich stärker sichtbar machen!“

Darüber erfreut zeigt sich auch der scheidende Präsident Peter Kostelka: „Ich freue mich sehr, dass Norbert Darabos dieses Ehrenamt von mir übernommen hat. Seine Person und seine Kompetenz werden national und international wesentlich zur Stärkung des ASPR beitragen, davon bin ich überzeugt.“

Kostelka selbst bleibt dem Studienzentrum als Ehrenpräsident verbunden. Der promovierte Jurist und ehemalige SPÖ-Klubchef im Nationalrat hatte dieses Amt seit 2013 ausgeübt. Aufgrund seiner zeitintensiven Funktionen als Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und als Präsident des Österreichischen Seniorenrates hat er dieses zurückgelegt und in neue Hände gegeben.