Kriechspur: Baustart Mitte September . Von Mitte September bis Juni 2018 baut das Land eine Kriechspur für die B50 in Richtung Kemeten, Kosten 2,8 Millionen Euro.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 02. August 2017 (05:50)
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Startschuss am 18. September. „Durch die neue Kriechspur zum Steinbrückl hinauf sollen der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden“, sagt Landesrat Helmut Bieler.google earth
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Die B50 zwischen dem Turbo-Kreisverkehr beim eo und der Autobahnauffahrt „Lafnitztal/Oberwart“ gehört zu den am stärksten befahrenen Abschnitten im burgenländischen Landesstraßennetz.

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Das Land hat bereits reagiert und den Kreisverkehr zum ersten zweispurigen des Burgenlands ausgebaut – mehr als 25.000 Fahrzeuge fahren hier täglich vorbei, Schätzungen zufolge sollen es demnächst rund 32.000 Fahrzeuge sein. Jetzt folgt der zweite Teil der geplanten Verkehrsentlastung in diesem Bereich – die Kriechspur hinauf zum Steinbrückl in Richtung Kemeten und zur Autobahn.

8.000 Fahrzeuge täglich nach und von Oberwart

Eine Verkehrszählung im Jahr 2013 ergab, dass täglich knapp 8.000 Fahrzeuge in jede Richtung zwischen den beiden Kreisverkehren in Oberwart und Kemeten unterwegs sind, Tendenz steigend. Durch die Errichtung einer Kriechspur in Richtung Kemeten sollen der Verkehrsfluss erhöht und die Verkehrssicherheit gesteigert werden.

Der Bau der rund 1,6 Kilometer langen zusätzlichen Spur soll circa 2,8 Millionen Euro kosten, in der Vorwoche wurden die Arbeiten ausgeschrieben. Geplanter Baubeginn ist demzufolge der 18. September, die Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2018 dauern.

Keine Verzögerungen für Verkehr

„Zum Baustart gibt es keine Verzögerung für den fließenden Verkehr, die Arbeiten für die Errichtung der Kriechspur finden neben der B50 statt“, informiert Peter Hannes Steck, Fachgruppenleiter von Baudirektor Wolfgang Heckenast auf Anfrage der BVZ. Verzögerungen könnten sich nur dann ergeben, wenn es gegen die Ausschreibung Einsprüche gibt.