„Gradwohl“ wird verkauft, Bäckerei bleibt erhalten. Joachim Kitzwögerer (Heiling Eis) zeigte Interesse am Haus von Peter Gradwohl. Er kauft das Haus aber nicht. Die Bäckerei Gradwohl bleibt auch in Zukunft bestehen.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 26. Juni 2019 (03:20)
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Verkaufslokal bleibt bestehen. Auch in Zukunft kann in Bad Tatzmannsdorf Gebäck vom Hause Gradwohl erworben werden.
Gradwohl

Die Gerüchteküche brodelte in den letzten Wochen. Nachdem im Internet der Verkauf des Hauses von Peter Gradwohl (Bio Vollwertbäckerei Gradwohl GmbH) am Hauptplatz im Kur- und Thermenort auftauchte, gab es viele Vermutungen darüber.

Joachim Kitzwögerer, Geschäftsführer von Heiling Eis, zeigte Interesse daran, „doch der Preis dafür ist viel zu hoch. Für uns besteht kein Interesse mehr daran, das gesamte Haus zu kaufen. Immerhin hätte ich dort nicht selbst Eis verkauft, es wäre durch einen Franchisepartner vertrieben worden“, sagt Kitzwögerer. Ein Verhandlungsgespräch mit ihm dementiert allerdings Peter Gradwohl: „Ich habe nie mit Joachim Kitzwögerer verhandelt, es gab nur einen kurzen Kontakt.“

Kitzwögerer plant aktuell nun keinen weiteren Kauf eines Lokales im Südburgenland. „Wir vertreiben unser Eis in den Reduce Hotels in Bad Tatzmannsdorf sowie im Hooters im EO in Oberwart.“ Auf der Suche eines geeigneten Standortes neben Rechnitz ist er dennoch.

Der Verkauf des Hauses hat für die Bäckerei Gradwohl interne Gründe, es geht um den Wechsel der Eigentümerverhältnisse. Mehr dazu wollte Peter Gradwohl nicht bekannt geben, ließ sich aber doch folgendes entlocken: „Die Bäckerei gibt es auch in der Zukunft. Wir verkaufen nur das Gebäude, da wir hoffen, dass es in der Zukunft vernünftig genutzt wird und auch die Wohnungen im Obergeschoß ihren Nutzen finden.“