Neuer Veranstaltungssaal für Kurort. Vor einem Monat steckte die Kurbad AG noch im Bewilligungsverfahren. Jetzt steht dem Neubau nichts mehr im Wege.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 21. Oktober 2016 (05:02)
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Burgenlandtherme Bad Tatzmannsdorf aussen
Die Burgenlandtherme Bad Tatzmannsdorf (Symbolbild)
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In den letzten Wochen wurde das Bewilligungsverfahren mit den Behörden für den geplanten Neubau des Veranstaltungssaales im Kur- und Tourismusort durchgeführt (die BVZ berichtete, siehe auch ganz unten).

Eine Million Förderung durch Programm

Nachdem bei einem Architektenbewerb mehrere Varianten zur Diskussion standen, entschlossen sich Kurbad AG-Direktor Leonhard Schneemann und seine Vorstandsmitglieder, dass ein Zu- beziehungsweise Neubau die beste Lösung wären.

Während in den letzten Sitzungen noch über die Aufteilung der Beteiligungskosten verhandelt wurde, steht jetzt fest: Sowohl die Gemeinde als auch der Kurfonds (Touristiker in der Gemeinde) beteiligen sich mit je 300.000 Euro am Neubau.

Dazu wird eine Million Euro durch das Additionalitätsprogramm Burgenland gefördert (Anmerkung: Die Abteilung II, Referat Tourismus, ist Abwicklungsstelle für Projekte im Bereich Tourismus und auch für die Förderungen zuständig).

Gebäude soll Ende 2017 fertiggestellt sein

„Ich freue mich, dass wir nun gemeinsam mit der Kurbad AG den Neubau starten können“, sagte Bürgermeister Ernst Karner. Der Spatenstich für das Projekt findet am 4. November, um 11 Uhr, statt, der Baubeginn ist für Mitte November geplant.

„Es läuft alles nach Plan, der Saal soll Ende 2017 seiner Bestimmung übergeben werden“, berichtet Kurbad AG-Vorstandsdirektor Leo Schneemann. Der Restbetrag wird von der Kurbad AG getragen, Schneemann rechnet, dass die Baukosten bis zu 2,5 Millionen Euro betragen könnten und eine Million von der Kurbad AG investiert wird.

Der neue Saal soll nach der Eröffnung aber nicht nur den Kurgästen zur Verfügung stehen. „Die Veranstaltungen werden über die Gästeinformation abgewickelt, für die ortsansässigen Vereine besteht die Möglichkeit, den neuen Saal zu nutzen.“ Schneemann denkt dabei auch an den Theaterverein und an „dance2gether“, laut ihm soll die gesamte Gemeinde davon profitieren.