Rund acht Millionen Euro für zwei Sanierungs-Projekte. Volksschule und Freizeitzentrum/Schwimmbad in Bad Tatzmannsdorf müssen renoviert werden. Derzeit werden die beiden Konzepte analysiert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Oktober 2020 (04:07)
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Alle Parteien (SPÖ, ÖVP, FPÖ und Jetzt!) waren sich einig, dass sowohl Freizeitzentrum als auch Volksschule in die Planung gehen. Es soll eine Zusammenarbeit mit dem Land, der Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB, vormals BELIG) und dessen Tochter PEB (Projektentwicklung Burgenland) geben.

SPÖ-Bürgermeister Gert Polster ließ sich dazu noch nicht viel entlocken, er meinte dazu nur: „Wir sind mitten in den Planungen.“ Sein Gemeindevorstand Jakob Riser erklärte dazu: „Wir benötigen für beide Projekte einen Beschluss im Gemeinderat. Doch ohne Daten können wir nichts beschließen.“ In punkto Schule erzählt der zuständige ÖVP-Vizebürgermeister Stefan Laimer: „Ab dem Schuljahr 2022/23 wird die Volksschule vierklassig geführt, daher müssen die Klassenräume erweitert werden, eine Verlagerung des Turnsaales ist angedacht. Der Kindergarten wird in das Projekt involviert.“

Nachtragsvoranschlag in der nächsten Sitzung

„Wir kommen allen schulischen Vorgaben nach. Es wird ein schönes, großes Projekt werden“, erzählt Laimer. Er stuft die Vorhaben im Finanzplan mit rund 4,5 Millionen Euro ein. Geht es nach ihm, so soll bei einer Zusammenarbeit mit dem Land das Gemeindebudget nicht belastet werden. „Die Gemeinde würde dann für ein Leasingfinanzierungsmodell aufkommen.“

SPÖ-Gemeindevorstand Jakob Riser hat genauere Zahlen parat: „Wir werden 4,57 Millionen für die Schule und 3 Millionen für das Freizeitzentrum aufwenden müssen. Es gibt noch keine Detailplanung.“ Nun soll in der nächsten Gemeinderatssitzung am 4. November der Nachtragsvoranschlag dafür beschlossen werden, der Haushaltvoranschlag für 2021 erfolgt dann erst im Dezember. Fix ist für den Gemeindevorstand aber auch: „Wir müssen das Geld investieren, da wir steigende Kinderzahlen haben.“ Beim Freizeitzentrum und Schwimmbad sind Investitionen notwendig. Er mahnt seine Gemeinderäte: „Die größte Tourismusgemeinde des Burgenlandes soll es sich nicht leisten, das gemeindeeigene Schwimmbad zuzusperren.“