Verkehrskonzept auf der Kippe. Das Verkehrskonzept hängt weiter in der Warteschleife. Die Bezirksbehörde äußert bei Zonenbeschränkung Bedenken.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 23. März 2019 (04:45)
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Auch in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates wurde das lang diskutierte Gesamtverkehrskonzept wieder nicht beschlossen. Konkret geht es darum, dass von einer 20er-Begegnungszone am Hauptplatz bis zu 30er und 40er-Beschränkungen auf den umliegenden Straßen eingeführt werden sollen. Damit hat die Bezirkshauptmannschaft aber keine Freude.

„Das Land hat in die Debatte schon moderierend eingegriffen, wir werden jetzt nochmals mit der Behörde über die Verordnung sprechen“, erklärt Gemeindevorstand Dietrich Wertz (FPÖ). Daher heißt es abermals warten. Geht es nach Wertz, dann sollte es aber im Mai endlich soweit sein. „Aktuell laufen die Verfahren, das Verkehrskonzept betrifft nämlich auch die Landesstraßen im Ort. Es gibt noch Bedenken aus Sicht der Betroffenen“, sagte Bezirkshauptmann Helmut Nemeth.

Er spielt den Ball zurück an die Gemeinde, „wenn sich der zuständige Gemeinderat an uns wendet, sind wir gerne für Gespräche bereit.“

Grünes Licht für neues Entwicklungskonzept

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung am vergangenen Mittwoch war das „Örtliche Entwicklungskonzept“. Bürgermeister Gert Polster (SPÖ) sagte dazu: „Wir haben uns damit über ein Jahr beschäftigt, es wurde der Bevölkerung präsentiert und zwei Sprechtage abgehalten.“ Gemeinderat Franz Nicka sagte dazu: „Wir veranstalteten 22 Termine mit 30 Grundstückseigentümern. Die Gemeinde besitzt einen Baulandüberschuss. Der Flächenwidmungsplan wird danach ausgearbeitet, bis dorthin gibt es keine Umwidmungen mehr“, erklärte Franz Nicka.

Die ÖVP ist mit der Vorgangsweise nicht einverstanden und stimmte dagegen. Gemeinderat Alfred Neubauer wies darauf hin, dass man dann lange warten muss, wenn man ein Grundstück bebauen möchte. Der Antrag ging mit den Stimmen der SPÖ und FPÖ trotzdem durch.