Verwunderung um „30er-Markierung“. Statt der eigentlich beschlossenen 40er-Zone wurden in der Bahnhofstraße Markierungen für eine 30er-Beschränkung aufgemalt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2019 (04:00)
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Eigentlich wurde das neue Verkehrskonzept längst beschlossen und zum Teil auch schon umgesetzt – Begegnungszone mit Tempo 20 am Hauptplatz. Von dort sollte es dann in Richtung Bundesstraße 30 und 40 km/h-Beschränkungen geben. Eine 40er-Zone wäre auch in der Bahnhofstraße (AVITA Richtung Kreuzung Freilichtmuseum/Kirchenstraße) vorgesehen gewesen. Seit einer Woche sorgt jetzt aber eine aufgemalte 30er-Markierung für Verwunderung bei den Autofahrern.

Gemeinde wartet auf die endgültige Entscheidung

Bürgermeister Gert Polster zeigt sich ebenso überrascht über diese Maßnahme. „Die Markierung auf der Straße wäre meiner Meinung nach rechtlich nicht erforderlich, da die Beschilderung deutlich sichtbar ist.“ Baudirektor Wolfgang Heckenast sagte dazu: „Es gibt auf der Landesstraße eine gültige Verordnung über eine 30er-Zone. Nachdem es noch keinen anderen Beschluss oder eine Verordnung der Behörde gibt, wurden wir mit der Markierung auf der Straße beauftragt. Heckenast meint weiters: „Sollte es in der Zukunft einen gültigen Beschluss seitens der Behörde und eine Änderung auf 40 km/h geben, so wird die Straßenverwaltung das auch dementsprechend ausbessern.“

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ÖVP-Gemeindevorstand Stefan Laimer pocht ebenfalls auf eine schnellere Abwicklung: „Die Landesstraßenbeschilderung (Anm.: 40er) fehlt noch immer. Wir warten schon viel zu lange auf den Bescheid von Land und Bezirkshauptmannschaft“, nimmt er die Behörde in die Pflicht. FPÖ-Gemeindevorstand Dietrich Wertz hofft ebenfalls auf die Umsetzung in der Bahnhofstraße: „Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt. Wir hoffen, dass der 40er schon bald genehmigt wird.“

Stefan Laimer meinte abschließend noch zum Verkehrskonzept: „Dieses läuft nach Plan“, wobei doch noch einige Feinheiten wie fehlende Verkehrsspiegel oder die Parkplatzsituation am Hauptplatz gelöst werden müssen. „Es stimmt ebenfalls, dass die Begegnungszone, wie es auf Facebook kritisiert wird, ein wenig zu klein beschildert ist. Wir werden solche ‚Wehwehchen’ beobachten, analysieren und unsere Rückschlüsse daraus ziehen.“