Wirbel um Zaun bei Volksschule. Beschlossen wurde die Errichtung eines Zauns schon im April. Nach heftiger Kritik soll die Baustelle im Jänner fertig sein.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 14. Dezember 2018 (04:56)
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Die Nicht-Errichtung eines Zauns bei der Volksschule sorgt derzeit für heftige Kritik im Kurort. Eltern haben seit Monaten die Errichtung eines Zauns aus Sicherheitsgründen gefordert, da der Schulhof an eine Straße angrenzt. Dem hat sich dann auch der Gemeinderat angeschlossen und im April einen dementsprechenden Beschluss gefasst, einen Zaun zu errichten. Passiert ist bislang nichts.

Sowohl von ÖVP-Vizebürgermeisterin Barbara Baldasti — sie wurde mit dem Projekt betraut — als auch von SPÖ-Gemeindevorstand Jakob Riser wurden Angebote eingeholt. „Ich bin als Finanzreferent indirekt darin involviert. Immerhin geht es bei der Errichtung um 20.000 Euro“, erklärt der SPÖ-Gemeindevorstand.

Parteipolitik bremste das „Zaun“-Thema

SPÖ-Bürgermeister Gert Polster bedauert die lange „Baustelle“ und schiebt den Ball an die beauftragte Vizebürgermeisterin zurück. „Es gab im Gemeinderat eine klare Aufgabenstellung, die nicht eingehalten wurde. Das hätte zum Wohle der Kinder sicher viel schneller gehen müssen“, so Polster. Finanzreferent Riser schlägt in der Causa „Zaun“ einen Neustart vor und will wieder gemeinsam mit der ÖVP an diesem Thema arbeiten. „Die Angebote liegen vor, jetzt geht es an die Arbeit und dieses Mal ohne Verzögerungen“, so Riser.

Der Zaun soll in den nächsten Wochen im Bauhof grundiert werden und im Frühjahr dann aufgestellt werden. Und das sich das Zaun-Projekt für die Volksschulkinder zu einem positiven Thema entwickelt, prescht Vizebürgermeisterin Barabara Baldasti mit einer Idee vor. „Vielleicht könnte der Zaun dann im Zuge eines Projekts von den Schülern bemalt werden“, versucht die Vizebürgermeisterin, die Wogen zu glätten.