Nach Lösungen wird gesucht: Schonfrist für Brücke. Nach den jüngsten Verhandlungen zwischen Land und Bürgermeistern bleibt die Brücke vorerst bestehen – bis September.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 06. Juli 2018 (05:14)
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Diskussionen um den Abriss der Eisenbahnbrücke bei Bad Tatzmannsdorf über die B50. Der Abbruchbescheid der BH ist mit September datiert, solange haben die Bürgermeister jetzt Zeit für eine Lösung.
zVg

Der Abbruch der Eisenbahnbrücke über die B50 zwischen Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen ist aufgeschoben. In einer Verhandlungsrunde mit Baudirektor Wolfgang Heckenast, drei Bürgermeistern, dem Eigentümer Adolf Schuch und Experten für Brückenbau wurde vereinbart, dass der Abriss vorerst bis September warten kann.

Gemeinden sollen sich eine Lösung überlegen

Für die drei Bürgermeister Gert Polster (SPÖ Bad Tatzmannsdorf), Hans Unger (ÖVP Oberschützen) und Georg Rosner (ÖVP Oberwart) bedeutet das vorerst einen Etappensieg. Sie hatten sich in den vergangenen beiden Wochen für den Erhalt der Brücke eingesetzt, weil diese zum Beispiel als Fuß- oder Radverbindung fungieren könnte.

„Bis September haben wir nun einige Aufgaben zu lösen“, erzählt Rosner im Gespräch mit der BVZ: „Wir müssen versuchen, die Strecke ins Eigentum zu bekommen – dafür werden wir mit dem Eigentümer, der Südburgenländischen Regionalbahn mit Adolf Schuch, verhandeln, und auch ein Konzept für die weitere mögliche touristische Nutzung vorlegen.“ Die Bahnfreunde der Region sind mit dem Aufschub des Abrisses vorerst einmal zufrieden. Allerdings bleibt auch eine gewisse Skepsis, ob die Brücke nicht doch abgerissen wird.