Gunners schreiben gegen Gmunden an. Die Gunners wahren ihre Chance um den Finaleinzug. Sie gewannen das Spiel in Gmunden mit 81:70.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 22. Mai 2019 (10:17)
Hannes Ochsenhofer drückte dem Spiel seinen Stempel auf
Daniel Fenz

Swans Gmunden - Unger Steel Gunners Oberwart 70:81 (24:27, 27:11; 6:19, 13:24)

Scorer Gmunden: Brummitt 16, Friedrich 12, Murray 11 / Scorer Gunners: Lescault 18, Ochsenhofer 16, Mikutis 16

Stand in der "Best-of-5"-Serie: 2:1 für Gmunden

Im „Do-Or-Die“-Spiel gegen die Swans Gmunden schrieben die Gunners erstmals an. Oberwarts Hannes Ochsenhofer führte sein Team durch eine starke zweite Halbzeit zum Erfolg. Die Hausherren vergaben nach zweistelliger Halbzeitführung den ersten Matchball um den Einzug in das Finale der Bundesliga.

Kapitän Sebastian Käferle feierte in Gmunden sein Comeback. Nach einem ausgeglichen, von Offensivaktionen geprägten, Startviertel, übernahmen die Schwäne die Kontrolle. Die defensive Intensität erinnerte an Spiel zwei des Semifinales und auch in der Offensive wurden sowohl Fastbreaks als auch das Set-Play belohnt. In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein konträres Bild. Angeführt von Routinier Hannes Ochsenhofer rissen die Gunners das Ruder herum und glichen noch im dritten Viertel die Begegnung aus. Sie nahmen das Momentum in den Schlussabschnitt mit und feierten schließlich einen 81:70-Erfolg. Hannes Ochsenhofer drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Mit ihm am Spielfeld konnten die Gunners in Summe 27 Punkte mehr machen als ihr Gegner. Mit diesem Erfolg stellten sie in der „best-of-five“-Serie auf 1:2. Die Swans haben bereits am Freitag den zweiten Matchball vor heimischem Publikum. 

Statements zur Begegnung:

Hayden Lsecault, Spieler der Gunners: „Es war ein Spiel mit hoher Intensität. Wir haben ein tolles Teamplay gezeigt. Wenn wir den Ball so durch die Reihen wandern lassen, sind wir nur schwer zu schlagen.“ 

Christopher Tawiah, Spieler der Gunners: „In der ersten Halbzeit waren wir weiter zurück, als es sich für uns angefühlt hat. Wir haben ein paar Chancen ausgelassen und wussten, dass wir nur Kleinigkeiten adaptieren müssen. In der zweiten Halbzeit kamen wir deutlich fokussierter aus der Kabine. Wir konnten endlich unseren Gameplan umsetzen.“

Richard Poiger, Sportlicher Leiter der Swans: „Nach einem ausgesprochen gutem zweiten Viertel, in dem wir wie in den ersten beiden Spielen agierten, waren wir in der zweiten Halbzeit zu unkonzentriert und haben nicht mehr unser Spiel durchgezogen. Glückwunsch nach Oberwart, sie haben das Spiel verdient gewonnen.“

Harald Stelzer, Finanzvorstand der Swans: „Das war eine selbstverschuldete Niederlage. Ich weiß nicht was in der Halbzeit passiert ist. Wir haben einfach aufgehört zu spielen.“

Zweites Halbfinale: BK Klosterneuburg Dukes - Kapfenberg Bulls 57:58 OT (14:23, 29:38, 43:48, 54:54); Stand in der "Best-of-5"-Serie: 2:1 für Kapfenberg; Scorer Dukes Miletic 13, Hopfgartner 8, Bavcic 7Scorer Bulls: Wilson 14, Vujosevic 13, Nelson-Henry 10

Die weiteren Partien im Halbfinale
BVZ