Kein Titel und viele offene Fragezeichen. Die Redwell Gunners Oberwart beenden die Saison als Vizemeister. Für den Herbst ist noch vieles offen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 14. Juni 2017 (02:50)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Michael Pekovics

Nach der Finalniederlage war die Enttäuschung in der Gunners-Familie groß. Schließlich war es nach dem Supercup und dem Cupfinale bereits das dritte Mal, dass eine gegnerische Mannschaft in der Oberwarter Sporthalle den Titelgewinn feiern konnte. Die Bilanz über die Saison fällt dennoch positiv aus. „Unser Ziel war die Teilnahme an den Playoffs, zu Saisonbeginn war nicht damit zu rechnen, dass wir Chancen auf einen Titel haben“, zieht Präsident Thomas Linzer ein zufriedenes Resümee. „Im Finale war unser Energielevel nicht optimal, das zeigt sich auch an der schwachen Wurfquote. Mit Fortdauer der Saison hat sich gerächt, dass wir im Europacup gespielt haben, außerdem waren einige Spieler in den Finalspielen angeschlagen. Ich danke unseren treuen Sponsoren und vor allem den Fans, dass sie uns wieder so großartig durch die Saison begleitet haben.“

Bleibt Chougaz Gunners-Headcoach?

Wie es bei den Gunners weitergeht, soll sich im Lauf der kommenden Woche entscheiden. Bis dahin soll die Frage geklärt sein, ob Headcoach Chris Chougaz bleibt oder nicht. „Beide Seiten haben eine Option auf Ausstieg aus dem Vertrag, von dieser Entscheidung hängt dann die Frage nach den ausländischen Spielern der kommenden Saison ab“, skizziert Linzer den Fahrplan. Fix ist, dass die Gunners in der nächsten Saison mit drei Legionären starten und vermehrt auf österreichische Spieler setzen werden. „Alle Österreicher haben noch einen Vertrag, bei den Legionären haben wir nur mit Andell Cumberbatch eine Option auf Verlängerung. Aber am Spielersektor entscheidet sich ohnehin erst alles, wenn die Trainerfrage geklärt ist.“