Krankheiten legen Gunners-Team flach. Bis Mittwoch stellte Headcoach Horst Leitner alle Spieler vom Training frei: „Wir müssen jetzt überleben“.

Von David Marousek. Erstellt am 18. Dezember 2019 (02:06)
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Es fehlte an der Kraft für alle vier Viertel. Oberwarts Renato Poljak (am Ball) im Spiel gegen Gmunden.
D. Fenz

Es war eine Woche zum Vergessen für die Gunners. „Es hat sich nicht so wie gewollt entwickelt. Ich habe der Mannschaft jetzt einmal bis Mittwoch freigegeben. Alle sind krank und kaputt. Trainieren bringt uns jetzt allen nichts“, fasste Headcoach Horst Leitner die momentane Situation zusammen.

Auch Edi Patekar, der am Wochenende noch die Zähne zusammenbiss, liegt jetzt mit 39 Grad Fieber im Bett. „Uns fehlt zurzeit einfach die Kraft. Ich merke das ja bei mir selber. Ich muss nicht mal laufen und bin trotzdem kaputt. Hoffentlich durchbrechen wir jetzt endlich den Teufelskreis“, erklärte Leitner. So war auch gegen die Swans aus Gmunden nicht mehr drinnen, als eine 85:90 Niederlage. „In der ersten Halbzeit hatten wir sie noch im Griff, aber dann ging uns die Luft aus“, ärgerte sich Leitner.

CUP

Nicht geglückt ist die Revanche bei den Kapfenberg Bulls. Nach Overtime mussten sich die Oberwarter mit 91:92 geschlagen geben. „Großes Lob gebührt unserem Team für diese Leistung. Da wäre heute mehr drinnen gewesen. Aber die Umstände haben das nicht zugelassen.“, ärgerte sich Präsident Thomas Linzer. Die Spielweise der Kapfenberger stieß den Gunners dabei sauer auf. „Kapfenberg hat sich schön in die nächste Runde gefloppt“, fasste sich Leitner kurz.

VORSCHAU WELS - OBERWART; SAMSTAG, 17.30 UHR

Gegen Wels nehmen sich die Gunners laut Leitner nur eines vor: „Unser Ziel ist momentan nur gesund werden. Wir müssen jetzt überleben.“