In Oberwart wird in Infrastrukturmaßnahmen investiert

Sanierung der Prinz Eugenstraße startet in Kürze, auch im Bereich des neuen Krankenhauses wird gebaut.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 15. Juni 2020 | 04:24
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Die Stadt investiert im heurigen Jahr in zwei große Infrastrukturprojekte. Ein Projekt ist die Sanierung der Prinz Eugenstraße, die „für 25 Prozent der Oberwarter die wichtigste Verbindungsstraße mit der Innenstadt ist“, erläutert Amtsleiter Roland Poiger. Nachdem in den vergangenen Jahren sämtliche Einbauten und die Straßenbeleuchtung der Prinz Eugenstraße erneuert wurden, kommt nun die Straßenanlage samt Nebenflächen an die Reihe. In der Gemeinderatssitzung Ende Mai wurde die Vergabe der Arbeiten für den ersten Bauabschnitt (vom Bahngleis bis zur Kreuzung Obere Hochstraße) mit einem Investitionsvolumen von 280.000 Euro beschlossen.

Bürgermeister Georg Rosner erklärt die Notwendigkeit der Investitionen: „Eine unserer Kernaufgaben als Stadtgemeinde ist es, für unsere Bürger eine funktionierende Infrastruktur zu schaffen. Mit diesen umfassenden Maßnahmen investieren wir weiter in den Ausbau und die Modernisierung der Straßen. Mir ist natürlich bewusst, dass jede Bauphase mit Lärm, Staub und Einschränkungen für die betroffenen Anrainer verbunden ist, jedoch ist die Umsetzung derartiger Projekte wichtig, um unsere Stadt noch schöner und lebenswerter zu gestalten.“

Und Schön ist auch das Stichwort für die neue Prinz Eugenstraße, denn die Gehwege sollen besonders breit werden und es sind auch viele Grünflächen geplant. Unter anderem wird auch ein Radweg errichtet.

Neue Wasserleitungen für Spital-Neubau

Ebenfalls beschlossen wurden unter anderem Investitionen in der Höhe von rund 250.000 Euro für die Sanierung der Wasserleitungen im Bereich des neuen Krankenhauses und der Industriestraße. Die Arbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt.

Bei der Sitzung des Gemeinderates stand außerdem die finanzielle Unterstützung für die Vereine im Mittelpunkt. Die zuständigen Ausschüsse und auch der Stadtrat haben sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und dem Gemeinderat ihre Vorschläge vorgelegt. Diese wurden einstimmig angenommen. Damit subventioniert die Stadt die Vereine und Institutionen mit mehr als 170.000 Euro. Stadtchef Rosner dazu: „Die Vereine und Institutionen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Stadtlebens, es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir ihr Engagement und ihr Ehrenamt finanziell unterstützen können. Vor allem, weil auch sie sehr stark unter der Corona-Krise leiden und beispielsweise wichtige Einnahmequellen durch Veranstaltungen und Auftritte weggefallen sind.“

Beschlossen wurde auch der Rechnungsabschluss für das Jahr 2019. Die Stadt konnte im vergangenen Jahr einen Überschuss erwirtschaften und auch der Schuldenstand wurde – wie auch schon im Jahr 2018 – abgebaut.

„In den vergangenen Jahren hat die Stadt zahlreiche Infrastrukturprojekte umsetzen können. Kanal und Wasserleitung wurden in verschiedenen Straßenzügen saniert. Auch in moderne LED-Lampen für die Straßenbeleuchtung wurde investiert. „Umso erfreulicher ist es, dass der Jahresabschluss 2019 im ordentlichen Haushalt einen Überschuss in der Höhe von rund 1,8 Millionen Euro und im außerordentlichen Haushalt einen Überschuss in der Höhe von rund 700.000 Euro aufweist“, erklärt Bürgermeister Georg Rosner. 2019 wurden auch Schulden in der Höhe von 746.297,32 Euro abgebaut. Außerdem konnten der Leasingstand um rund 243.494,43 Euro und die Haftungsstände um 421.755,43 Euro reduziert werden.