Oberwart: OSG baut auf die Stadt

Wohnungen, mehrere Reihenhaus-Projekte, das Hochhaus „H2“ und Räumlichkeiten für Ärzte befinden sich in Umsetzung. Die OSG investiert 2022 so viel, wie nie zuvor.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 06:01
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13,5 Millionen Euro, so viel investiert die OSG im Jahr 2022 in der Stadt Oberwart. „Damit haben wir eines der höchsten Bauvolumen in der Geschichte der Stadt, möglicherweise sogar das höchste“, zeigt sich OSG-Obmann Alfred Kollar stolz. Acht Projekte stehen auf der Agenda der OSG. Den Löwenanteil macht natürlich der Bau des Hochhauses „H2“ aus, der nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2023 mit 15 Millionen Euro beziffert wird.

Nach dem Spatenstich im Herbst des heurigen Jahres, wurde der Bau vor wenigen Tagen gestartet. Geplant werden 24 Wohnungen und sieben Büros, wobei nicht nur Architektur und Widmungsmix das Außergewöhnliche an diesem Gebäude sind, sondern auch – und das ganz besonders – die ökologische Ausrichtung. Ein weiteres Prestigeprojekt ist die Fertigstellung des Projekts „Gesund im Zentrum“ am ehemaligen Kasernengelände. Die Sanierung des denkmalgeschützten Mannschaftsgebäudes sei eine Herausforderung gewesen, so Kollar.

„Damit haben wir eines der höchsten Bauvolumen in der Geschichte der Stadt.“ Alfred Kollar, OSG-Obmann

„Die Mietvertragsverhandlungen laufen zufriedenstellend. Im Frühjahr wollen wir die sieben Gewerbeeinheiten und neun Wohnungen übergeben“, erzählt Kollar. Ein weiters Projekt, ist die Fertigstellung der Wohnhausanlage in der Waldmüllergasse, wo drei Ordinationen und neun Wohnungen übergeben werden sollen. Weitere 18 befinden sich im Bau.

29 Reihenhäuser sind vor der Fertigstellung

Ebenfalls 2022 sollen sechs Reihenhäuser in der Oberen Hochstraße, elf Reihenhäuser in der Steinamangererstraße sowie 12 Reihenhäuser in St. Martin in der Wart fertiggestellt werden. Gestartet wird auch mit dem Bau von 14 Kleinwohnungen für junge Menschen unterhalb des Gesundheitszentrums. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2023 geplant.

Mit den zahlreichen Projekten trägt die OSG weiterhin zur dynamischen Entwicklung der Stadt Oberwart bei. In diesem Zusammenhang, so Kollar, auch wichtig zu erwähnen, dass man mit den Themen Green Way und der Ortskerngestaltung den ökologischen Fußabdruck klein halten will. „Gerade am Beispiel der Stadt Oberwart sieht man, dass es sehr wohl möglich ist, die Ortskerngestaltung zu leben. Alle diese Projekte, mit Ausnahme der Reihenhausanlagen, werden unmittelbar im Ortszentrum umgesetzt.“

2022 sollen auch die Planungen für die Revitalisierung der denkmalgeschützten Südtiroler Siedlung auf der Wienerstraße starten. „Ein Projekt, welches man zu Beginn der Coronakrise, erstmal zurückgestellt hat“, kündigt Kollar an.