Noch mehr „Zunder“ für Turbokreisverkehr in Oberwart

Wegen der Erweiterung des Industriegebietes und dem höheren Verkehrsaufkommen, wird um ein Viertel erweitert.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 12. August 2021 | 05:27
Turbokreisverkehr
Der Turbokreisverkehr beim „eo“ bekommt von Großpetersdorf kommend in Richtung Zentrum Oberwart eine Direktverbindung. Damit soll eine verkehrstechnische Verbesserung hinsichtlich der Durchgängigkeit gewährleistet werden.
Foto: BVZ

Seit einigen Tagen sorgt die Baustelle beim Turbokreisverkehr für viele fragwürdige Blicke bei so manchem Autofahrer. Die Erklärung für die Bauarbeiten ist ganz einfach: Der Turbokreisverkehr bekommt nämlich eine zweistreifige Zufahrt zum Kreisverkehr in Fahrtrichtung Norden. Einfach erklärt: Von Großpetersdorf kommend wird es künftig eine eigene Abbiegespur in Richtung Stadtmitte geben. Will man den Kreisverkehr nicht verlassen, dann kann man auf der Innenspur weiterfahren. Umgangssprachlich ein „Viertelscherzler mehr“, erklärt Baudirektor Wolfgang Heckenast.

„Durch diese Erweiterung erreicht man eine höhere Durchgängigkeit und eine Verbesserung des Verkehrsflusses“, so Heckenast. Notwendig geworden ist diese Erweiterung aufgrund der prognostizierenden Verkehrsentwicklung zufolge mehrerer Projekte im Umfeld, unter anderem dem EO-Park, der bis zum kommenden Frühjahr fertiggestellt werden soll.
Mit der Fertigstellung der Arbeiten kann in zirka einem Monat gerechnet werden. In der Zwischenzeit kann es aufgrund der Bauarbeiten immer wieder zu längeren Wartezeiten kommen.

In Betrieb ist der erste Turbokreisverkehr des Burgenlandes übrigens seit ziemlich genau fünf Jahren. Damals 2016 wurde er von 28. auf den 29. Juli für den Verkehr freigegeben. Der Kreisverkehr B50/B63a und das Straßenstück zur Anschlussstelle „Lafnitztal/Oberwart“ auf der A2 gehören zu den meist befahrenen Abschnitten im burgenländischen Landesstraßennetz. Pro Tag passieren über 25.000 Fahrzeuge diesen Verkehrsknotenpunkt.