Blindenheim wird als Wohn- und Pflegeheim fortgesetzt. Das Blindenheim wird als Wohn- und Pflegeheim geführt. Aktuell wird das in die Jahre gekommene Haus adaptiert.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 02. Februar 2018 (17:49)
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Aktuell läuft die Umstrukturierung. Geschäftsführerin Gerlinde Sollhart (2.v.r.) mit den Bewohnern des Wohnheimes.
BVZ

Das ehemalige Haus des Blinden- und Sehbehindertenverbandes wurde am 1. Jänner von der Adcura-Beteilungsverwaltungs GmbH aus der Steiermark übernommen. Aktuell werden Umbauarbeiten durchgeführt. „Wir besitzen sechs Häuser in der Steiermark und jetzt auch eines im Burgenland“, berichtet -Geschäftsführerin Gerlinde Sollhart.

Sollhart: „Es wird alles vor Ort erledigt“

Im Heim befinden sich  70 Bewohner, es gibt 78 Betten, daher ist noch Platz für weitere Interessenten vorhanden. „Derzeit läuft die Umstrukturierung. Wichtig ist mir dabei, dass jedes Haus individuell ist und auch bleibt.“ Es werde alles vor Ort erledigt und auch eingekauft, „wir wollen so unseren Beitrag für die Gemeinde leisten.“ Die Adcura-Gruppe besteht seit 2012, im Haus in Bernstein befinden sich Menschen mit der Pflegestufe vier. Das Betreuungsprogramm der Mitarbeiter ist vielseitig. So wird am Vormittag ein Gedächtnistraining durchgeführt, damit soll auch das Zeitgefühl gefördert werden. Der Nachmittag wird mit den Bewohnern spielerisch verbracht.

Derzeit gibt es 45 Mitarbeiter, darunter Betreuer für die älteren Menschen, aber auch Personal für Küche oder Reinigung. „Wir sind alle ein Team und suchen für den reibungslosen Ablauf noch weitere Mitarbeiter.“ Zuletzt gab es im Heim auch eine Zweigstelle der Erste Bank. Ein Bankangestellter kommt jeden Mittwoch zwischen neun und zwölf Uhr ins Haus, damit die Bewohner ihre Bankgeschäfte erledigen können – das soll auch in Zukunft so bleiben.

Ebenso gibt es einen Vertrag mit dem Land Burgenland, jeder kann einziehen, auch ein Mindestpensionist. Im Zuge des Umbaues schwebt Sollhart eine Demenzstation vor. „Es gibt aktuell Gespräche mit Ärzten der Region. Vielleicht ist eine kleine Ordination im Zuge des Umbaues möglich.“