Toth als Sprachrohr in "Gotthardts Bank"

„Gotthardts Bank“ wählte erstmals eine Belegschaftsvertretung. Andras Toth vertritt die rund 20 Mitarbeiter.

Erstellt am 03. September 2021 | 05:40
Toth als Sprachrohr
Jürgen Grandits, Geschäftsführer von „Gotthardts Bank“ präsentierte gemeinsam mit Vertretern des ÖGB und der vida die Belegschaftsvertretung.
Foto: C.Fenz

„Wenn uns die letzten eineinhalb Jahre eines gezeigt haben, dann wie wichtig die Betriebsratsarbeit in Krisenzeiten ist“, freute sich Erich Mauersics, Landesvorsitzender des ÖGB Burgenland anlässlich der Wahl einer Belegschaftsvertretung im Gastronomiebetrieb Gotthardts Bank. „Es ist erwiesen, dass Unternehmen mit Betriebsräten besser durch Krisen kommen“, betont auch Roman Hebenstreit, Bundesvorsitzender der Tourismusgewerkschaft vida.

Andras Toth heißt der neue Vorsitzende, der sich mit seinem Team, um die Anliegen seiner Kollegen kümmern will: „Ich bin stolz darauf, für die Beschäftigten da sein zu können und mit der Geschäftsführung auf Augenhöhe Lösungen und Verbesserungen zu erarbeiten. Das ist in der Branche oftmals keine Selbstverständlichkeit.“

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Für Geschäftsführer Jürgen Grandits profitiert dadurch auch der Betrieb enorm. Man sei produktiver und innovativer, „hat eine geringere Fluktuation sowie eine familienfreundlichere Personalpolitik“, sagt Grandits. „Gotthardts Bank ist der lebende Beweis dafür, dass ein kooperativer Führungsstil nicht im Widerspruch zur Branche Gastronomie stehen muss, sondern vielmehr die Basis für den erfolgreichen Betrieb des Standortes in Oberwart darstellt“, ergänzt Gotthardts Bank CFO und Prokurist Gerald Kollar.