„Aktion 20.000“ geht für 70 Personen weiter. Der Bezirk Oberwart war Modellregion für die „Aktion 20.000“ der alten Regierung. Wer bereits im Programm ist, bleibt drin.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 13. Januar 2018 (05:52)
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APA (Symbolbild)

Die einen sehen es als „Angriff auf die Arbeitnehmer“, die anderen als „Ende der Steuerverschwendung“ – die Rede ist vom Aus der „Aktion 20.000“ der alten Bundesregierung per 1. Jänner 2018.

70 Personen können neuen Job behalten

Besonders davon betroffen ist der Bezirk Oberwart, der als Modellregion für das Projekt diente. Insgesamt haben bereits 70 Menschen über die „Aktion 20.000“ einen (befristeten) Job bei einem Verein, einer Institution oder einer Gemeinde angenommen – und sie dürfen diesen wie geplant bis 30. Juni 2019 behalten.

„Alles, was vor dem 1. Jänner bereits vereinbart wurde, wird eingehalten. Jene, die es geschafft haben, einen Job zu erhalten, bleiben im Projekt“, heißt es dazu vom AMS Oberwart. Die letzte Neuaufnahme ging übrigens am 28. Dezember über die Bühne.

„Für uns als Kommune war das eine tolle Aktion, weil kaum Kosten entstehen"

Die Bezirkshauptstadt Oberwart zählt zu jenen Gemeinden, die sich beteiligt hatten – drei neue Mitarbeiter wurden über die „Aktion 20.000“ aufgenommen. „Für uns als Kommune war das eine tolle Aktion, weil kaum Kosten entstehen. Die drei Mitarbeiter hätten wir sonst nie aufnehmen können“, sagt der Stadtchef. „Mir persönlich tut es leid, dass die Aktion vorbei ist, aber ich verstehe auch die Argumente dagegen und dass die neue Bundesregierung eher in Richtung Weiterbildung investieren will.“