Gala im Zeichen der Wissenschaft: Bezirk räumt ab

Erstellt am 02. Oktober 2022 | 04:36
Lesezeit: 3 Min
In der restaurierten, historischen Synagoge Kobersdorf wurden die Wissenschaftspreise des Landes Burgenland vergeben.
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In völlig neuer Form fand die Verleihung der Wissenschaftspreise des Landes Burgenland erstmals im festlichen Rahmen einer Gala in der restaurierten Synagoge Kobersdorf statt. Gleich fünf Preisträger kommen aus dem Bezirk Oberwart. „Die Wissenschaftspreise des Landes Burgenland sind eine würdige Auszeichnung und ein Zeichen der Wertschätzung für bereits erbrachte Leistungen“, meinte Landesrat Heinrich Dorner.

Goldberger-Preis erstmals vergeben

Erstmals wurde der Simon-Goldberger-Preis für Erinnerungs- und Gedenkkultur vergeben. Der Preis wurde in Gedenken an den letzten Rabbiner der Synagoge Kobersdorf in den Kategorien „Schule“ und „Gedenkinitiative“ verliehen. In der Kategorie „Gedenkinitiative“ wurde der Verein R.E.F.U.G.I.U.S. - Rechnitzer Flüchtlings- und Gedenkinitiative und Stiftung ausgezeichnet.

Das BG/BRG/BORG Oberschützen wurde mit dem Simon Goldberger Anerkennungspreis in der Kategorie „Schule“ für das Geschichtsprojekt „The past is not over yet“ ausgezeichnet.

Zwei Buchpreise für den Bezirk Oberwart

Im Zuge der Verleihung der Wissenschaftspreise wurde auch der burgenländische Buchpreis 3x7 verliehen. Der burgenländische Buchpreis 3x7 ist ein gemeinsames Projekt des Landes Burgenland, des Buchhandels und der burgenländischen Bibliotheken. In der Kategorie Sachbuch wurden der Großpetersdorfer Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl aus Halbturn für ihr Werk „Einfach weg! - Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland“ ausgezeichnet. In der Kategorie Belletristik wurde der Preis an die Oberwarterin Elke Kallinger für ihr Werk „Vom Fluss und der Zeit“ vergeben.

Kulturpreis in der Sparte „Erwachsenenbildung“

Der Kulturpreis des Landes Burgenland wird in sieben Sparten vergeben und zählt zu den höchsten Auszeichnungen für Verdienste um Kunst, Kultur, Wissenschaft und Erwachsenenbildung im Burgenland.

In diesem Jahr wurde der Preis in den Sparten Erwachsenenbildung und Wissenschaft vergeben. Dem ehemaligen ORF Burgenland Journalisten Erich Schneller wurde posthum der Kulturpreis in der Sparte Erwachsenenbildung für seine vielfältige, zeitgeschichtliche und gesellschaftspolitische Tätigkeit und seine Volksgruppenarbeit verliehen.

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