Glasfaserausbau: 23 Kilometer in sechs Wochen

Erstellt am 12. April 2022 | 04:44
Lesezeit: 2 Min
Entlang der ehemaligen Bahntrasse von Oberschützen bis Rechnitz wird derzeit Glasfaserinternet verlegt.
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Bis 2030 soll jeder burgenländische Haushalt mit High-Speed-Breitband-Internet versorgt werden können. So der Plan des Landes. Im Südburgenland gibt es aktuell die meisten „weißen und grauen“ Flecken. Ein Projekt, welches derzeit entlang der ehemaligen Bahntrasse von Oberschützen bis Rechnitz umgesetzt wird, soll die Breitbandinfrastruktur weiter vorantreiben.

In einem Zeitraum von sechs Wochen wird entlang der 23 Kilometer langen Strecke eine Leerverrohrung für das Glasfaserkabel im Bankett des Radweges mittels Fräsverfahren eingezogen. Nach dem Ende der Tiefbauarbeiten erfolgt das „Einblasen“ der Kabel. Der überregionale Radweg, der dabei entsteht und acht Gemeinden miteinander verbindet, wird planmäßig im Sommer 2022 eröffnet.

Das Land investiert rund vier Millionen Euro in den Radweg, von Energie Burgenland Green Technology kommen weitere 850.000 Euro für die Infrastruktur. Durch den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur erhoffe man sich auch einen Aufschwung für den Wirtschaftsstandort.

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