Nationalrats-Wahl: ÖVP ist klare Nummer eins. Plus 5,86 Prozent an Stimmen bringen der ÖVP den ersten Platz im Bezirk Oberwart.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. September 2019 (19:05)
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 Nationalratswahl 2019
FOTO: APA/ROLAND SCHLAGER

Die ÖVP ist im Bezirk Oberwart der klare Wahlsieger. Mit 36,1 Prozent der Stimmen holten die „Türkisen“ den ersten Platz. Die SPÖ musste 2,46 Prozent einbüßen und liegen mit 30,7 Prozent auf Platz zwei. Die FPÖ hat mit einem Minus von 7,96 Prozent massive Verluste einstecken müssen und liegen mit 21,5 Prozent deutlich hinter dem Ergebnis der Nationalrats-Wahl 2017. Die NEOS gewinnen mit 1,29 Prozent leicht dazu und liegen auf 3,7 Prozent der Stimmen. Die Liste JETZT schafft 1,1 Prozent (-1,14 Prozent). Die GRÜNEN holen mit 6,3 Prozent deutlich auf und gewinnen 4,83 Prozent der Stimmen dazu.

Die ÖVP konnte im Bezirk Oberwart in Markt Neuhodis (+10,80 Prozent), Grafenschachen (+10,31 Prozent) -  der Heimatgemeinde von SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil – und Oberdorf (+8,95 Prozent) die größten Zugewinne schaffen. Das kleinste Plus schaffte die ÖVP in Riedlingsdorf (+1,11 Prozent), Bad Tatzmannsdorf (+1,41 Prozent) und Markt Allhau (+2,47 Prozent).

Die SPÖ holte in Unterkohlstätten, wo man mit Carina Pinzker eine Kandidatin hatte, das größte Plus mit 3,43 Prozent. Auch in Neustift an der Lafnitz (+2,30 Prozent) und Deutsch Schützen-Eisenberg (+1,81 Prozent) schaffte man leichte Zugewinne. Das schlechteste Ergebnis für die SPÖ gab es ausgerechnet in Grafenschachen, der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, wo man ein Minus von 8,76 Prozent einstecken muss. Aber auch in Loipersdorf-Kitzladen (-7,15 Prozent) und Schandorf (-6,26 Prozent) war das Minus erheblich.

Die FPÖ hat in keiner Gemeinde Stimmen gewonnen. Das kleinste Minus gab es in Riedlingsdorf (-3,24 Prozent), Loipersdorf-Kitzladen (-4,34 Prozent) und Bad Tatzmannsdorf (-5,01 Prozent). Die größten Verluste gab es für die FPÖ im Bezirk Oberwart in Deutsch Schützen (-12,31 Prozent), Neustift an der Lafnitz (-12,09 Prozent) und Oberdorf (-11,75 Prozent).

Die NEOS schaffen im Bezirk Oberwart in Kemeten (+2,87 Prozent), Deutsch Schützen-Eisenberg (-2,72 Prozent) und Bad Tatzmannsdorf (+2,46 Prozent) die größten Zugewinne. Ein kleines Minus musste man dafür in Markt Neuhodis (-0,13 Prozent) hinnehmen.

Die Liste JETZT holte in Loipersdorf-Kitzladen (0,14 Prozent), Badersdorf (0,05 Prozent) und Schandorf (0,03 Prozent) ein kleines Plus. Das größte Minus gab es in Markt Allhau (-2,09 Prozent), Bad Tatzmannsdorf (-2,08 Prozent) und Oberwart (-1,95 Prozent).

Die GRÜNEN konnten in allen Gemeinden im Bezirk Oberwart dazugewinnen. Das größte Plus gab es in Oberschützen (7,71 Prozent), Bad Tatzmannsdorf (7,68 Prozent) und Oberwart (7 Prozent). In Litzelsdorf, wo mit Irmi Salzer eine aussichtsreiche Kandidatin auf ein Nationalratsmandat kandidiert hat, holten die Grünen ein Plus von 6,68 Prozent.

Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur Nationalratswahl 2017 mit 69,87 Prozent um 4,61 Prozent zurückgegangen.

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