Neue Plattform für Diplom- und Aschlussarbeiten. Neue Plattform sammelt und veröffentlicht Diplom- und Abschlussarbeiten von berufsbildenden höheren Schulen aus dem Bezirk Oberwart.

Von Carina Fenz. Erstellt am 05. November 2020 (04:31)
440_0008_7970949_owz45cari_reg_ak_diplomarbeitsdatenbank.jpg
Präsentation. Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd, Projektleiter Bernd Hochwarter, HTL-Direktor Wilfried Lercher, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, BAfEP-Direktor Herwig Wallner, Silke Rois (AK), HAK-Direktor Andreas Lonyai und SQM Nikolaus Schermann.
Carina Fenz

Wollten Sie schon immer einmal wissen, dass im Güssinger „Kneffelhaus“ eine Markthalle entstehen könnte, eine AusgstecktApp, die Daten von Buschenschank- und Heurigenbetrieben für eine große Anzahl von Benutzern so einfach und intuitiv wie möglich bereitstellen kann oder dass Justizanstalten wichtige Faktoren am Wirtschaftssektor sind?

Durch eine neue Plattform (db.arbeiterkammer.at), die ausgewählte und qualitativ hochwertige Diplom- und Abschlussarbeiten von berufsbildenden höheren Schulen aus dem Bezirk Oberwart in einer Datenbank erfasst, ist es jetzt möglich in eben diese Themen, hineinzuschnuppern. Getragen wird das Projekt von der Arbeiterkammer Burgenland, die sich im Zuge ihrer Digitalisierungsoffensive beteiligt.

In der Pilotphase wird die Plattform mit Diplom- und Abschlussarbeiten der HTL Pinkafeld, HAK/HAS Oberwart und BAfEP Oberwart gespeist. Danach will man die Webplattform auch für weitere Schulen öffnen. „Die Diplomarbeitsdatenbank ist ein Pilotprojekt, das auch für andere Bildungsregionen beispielgebend werden kann“, zeigen sich AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd, überzeugt.

Seit Monaten schon dran gearbeitet

Das Projekt soll österreichweit Schule machen. Schon seit Monaten wird aber im Hintergrund an der Datenbank gearbeitet. „Nützer können die Datenbank nach Kriterien wie Wissensgebiet, thematischen Stichworten, Erstellungsdatum, Schule oder Autor durchsuchen und die entsprechenden Arbeiten digital einsehen oder auch kostenlos herunterladen“, erklärt Projektleiter Bernd Hochwarter, HTL Pinkafeld, und ergänzt: „Diese Sammlung von Diplomarbeiten kann auch zur Information für zukünftige Absolventen dienen, die sich ein umfassendes Bild über gute Arbeiten oder bereits verwendete Themen machen möchten.“

„Den Absolventen wird mit dieser Plattform die Möglichkeit geboten, sich für die Berufswelt interessant zu machen und auf ihr ‚Knowhow‘ in bestimmten Fachbereichen zu verweisen. So soll diese Datenbank auch zu einer Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt werden, von der die ganze Region profitiert, und als ‚thinktank‘ oder ‚Wissenstankstelle‘ dienen“, konkretisiert Christian Drobits, Leiter der AK-Regionalstelle Süd.