Werben um Wähler: Vor Wahlen gibt´s Geschenke. Einige Parteien und Ortsgruppen beweisen abseits der klassischen Wahlgeschenke jede Menge Kreativität.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. September 2017 (04:28)
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Kreativ. Oberwarts FPÖ-Spitzenkandidatin Ilse Benkö wirbt mit dem Spruch „Was i sag, das pickt!“ – platziert auf einem Paketklebeband, in blau natürlich.
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„Darfs vielleicht ein Paketklebeband sein? Weil was ich sag, das pickt!“ So oder so ähnlich dürfte Oberwarts FPÖ-Spitzenkandidatin Ilse Benkö um die Gunst der Wähler buhlen, ihr Wahlgeschenk – ein blaues Paketklebeband – war in Oberwart einige Tage lang (positives) Gesprächsthema: „Das kann man wenigstens brauchen.“

Zwillinge. Ähnliche Ideen hatten ÖVP und Grüne – beide verteilen Zuckerl für die Nationalratswahl. Weiters gibt es getrocknete Äpfel (ÖVP) und Müsliriegel (Grüne).
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Während die beiden großen Parteien SPÖ und ÖVP ihren Ortsgruppen die Möglichkeit anbieten, sich aus einem breiten Angebot an Wahlgeschenken etwas auszusuchen, agieren die kleinen Parteien autonomer und deshalb auch kreativer.

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So gibt es etwa Blumensamen für eine Fläche von rund drei Quadratmeter von der Bürgerliste „Kemeten Aktiv“, in Pinkafeld wollen die NEOS mit dem „Pinkafeld-Bonus“, einem Gutschein von einem Euro, gültig in mehreren Geschäften, punkten. Angesagt ist auch Selbstgemachtes, wie ÖVP-Kandidatin Hans Unger in Oberschützen beweist: Er verteilt Leberaufstrich aus dem eigenen Buschenschank.