Mehr Todesfälle als Geburten in Oberwart

Seit fünf Jahren gibt es den Standesamtsverband Oberwart. Für das abgelaufene Jahr 2021 zog man jetzt Bilanz.

Erstellt am 13. Januar 2022 | 06:02
Lesezeit: 1 Min
440_0008_8266281_owz02cari_sow_standesamtsverband_bilanz.jpg
Amtsleiter Roland Poiger, die stellvertretende Leiterin des Standesamtsverbandes Julia Fleck und Obmann Bürgermeister Georg Rosner (v.l.).
Foto: BVZ

Es ist schon eine recht deutliche Bilanz des Standesamtsverbandes Oberwart: Sowohl im Bezirk, als auch in der Stadt Oberwart sind im Jahr 2021 mehr Menschen gestorben, als geboren wurden. 681 Geburten stehen 885 Sterbefälle (1. Jänner bis 31. Dezember 2021) gegenüber. Geheiratet wurde übrigens 318 Mal im Bezirk.

Mit 1. Jänner des neuen Jahres beging der Verband auch sein 5-jähriges Bestandsjubiläum. Gegründet 2017, war es der erste Standesamtsverband im Burgenland, dem alle Gemeinden vom Beginn an beigetreten sind und der nach Eisenstadt, zweitgrößte im Land. Das beweist auch, dass man im abgelaufenen Jahr 48.775 Personenstandsverfahren bearbeitet hat. So gehören unter anderem auch Namensänderungen und die Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen/Familienstandsbestätigungen zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen. Außerdem müssen Entscheidungen anderer Behörden wie von Gerichten (Scheidungen, Obsorgen etc.) vom Standesamtsverband in das Zentrale Personenstandsregister eingetragen werden. So wurden voriges Jahr insgesamt 48.775 Personenstandsverfahren bearbeitet. Und auch 2022 wird das Arbeitspensum nicht weniger werden. Darüber sind sich die Verantwortlichen einig. Bürgermeister Georg Rosner, Obmann des Verbandes: „Mit dem Verband können wir unseren BürgerInnen ein besseres Service bieten. Nach fünf Jahren zeigt sich: Die Gründung war ein wichtiger und richtiger Schritt der Gemeinden im Zusammenhang mit dieser immer komplizierter werdenden Materie.“ Ein Danke richtet Rosner auch an das Team des Verbandes, unter der Leitung von Monika Krizanits.