FF-Bilanz: Mehr Einsätze trotz Krise

Die Feuerwehren verzeichneten im Jahr 2020 6.600 Einsätze oder Hilfeleistungen – um acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Erstellt am 12. März 2021 | 05:15
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In der Landesfeuerwehrzentrale. Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl (l.) und Feuerwehrreferent Heinrich Dorner bilanzierten über das abgelaufene Jahr.
Foto: zVg, zVg

Feuerwehrreferent Heinrich Dorner und Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl zogen im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz über das abgelaufene Feuerwehrjahr 2020 (siehe Infobox). „Gerade während der Pandemie, die seit einem Jahr unser aller Leben bestimmt, hat sich einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar die Freiwilligen Feuerwehren für die Aufrechterhaltung der Sicherheit in unserem Bundesland sind“, so Dorner. Erstmals konnten im Burgenland die Mitglieder der Ortsfeuerwehren ihre Kommandanten und deren Stellvertreter selbst bestimmen. Grundlage dafür ist die am 1. Jänner in Kraft getretene Landesfeuerwehr-Wahlverordnung. Von 13.597 wahlberechtigten Mitgliedern haben 9.442 teilgenommen, das entspricht einer Beteiligung von 71 Prozent.

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Kögl stellt sich nicht mehr der Wahl

Im Zeitraum vom 1. März bis 30. April 2022 findet die Wahl der Bezirksfeuerwehrkommandanten und Stellvertreter sowie die Wahl der Abschnittsfeuerwehrkommandanten statt, am 18. Juni werden schließlich der Landesfeuerwehrkommandant und seine zwei Stellvertreter gewählt. Er selber werde nicht mehr zur Wahl antreten, sagt Kögl. „Keine Priorität“ habe derzeit der Um- oder Neubau der Landesfeuerwehrzentrale. Darauf hätten sich das Land und der Landesfeuerwehrverband verständigt. An erster Stelle der Prioritätenliste stünden die Schulungen. Nicht zuletzt durch die Pandemie habe man nunmehr diesbezüglich eine Neubewertung vornehmen müssen. Von 217 für 2020 geplanten Lehrgängen mit 6.060 angemeldeten KursteilnehmerInnen hätten nur 84 Lehrgänge mit 3.044 TeilnehmerInnen unter Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards stattfinden können.