Einsatzkräfte üben den Ernstfall. Die österreichische Rettungshundebrigade, das Rote Kreuz, die Wasserrettung und die Freiwillige Feuerwehr übten gemeinsam den Ernstfall: Erdbeben im Raum Pinkafeld.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 09. Oktober 2017 (09:10)
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Am Samstag der Vorwoche trafen sich in Pinkafeld die österreichische Rettungshundebrigade, das Rote Kreuz, die Wasserrettung und die Freiwillige Feuerwehr in Pinkafeld, um den Ernstfall zu üben. Auch ein Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres stand im Einsatz, um Einsatzkräfte zu den verschiedenen Unfallstellen ein- und verletzte Personen auszufliegen.

Übungsannahme war ein schwerer Busunfall mit einem Linienbus und zwei Pkw, wobei mehrere Personen eingeklemmt und weitere Personen schwer verletzt wurden. Einige Businsassen wurde vermisst und mussten von der österreichischen Rettungshundebrigade mit Suchhunden in den angrenzenden Wäldern aufgespürt werden. Die eingeklemmten Personen in den beiden Pkw mussten von der Feuerwehr Pinkafeld mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Das Rote Kreuz baute auf einer angrenzenden Wiese eine Triagestelle auf, um die Verletzten einzustufen und zu versorgen. Die  Schwerverletzten wurden mit dem Hubschrauber ausgeflogen.

Nach rund einer Stunde war das Übungsszenario für die Stadtfeuerwehr Pinkafeld abgearbeitet. "Solche Übungen sind sehr wichtig, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu verbessern, um im Ernstfall bestmöglich helfen zu können", heißt es dazu von der Stadtfeuerwehr Pinkafeld. Die Florianijünger bedanken sich bei der Jugendfeuerwehr, die die Verletzten sehr realistisch dargestellt haben. "Ein Danke auch an die Firma KOMET- Reisen, die den Bus für diese Übung zur Verfügung gestellt hat."

Im Einsatz war auch die österreichische Wasserrettung, zwei Fließwassertrupps kamen zum Einsatz. Sie hatten die Aufgabe, verletzte Personen zu finden und zu versorgen. Dazu wurden die Einsatzkräfte mit Hubschrauber vom Bundesheer in den Verfügungsraum geflogen und wurden dort, inklusive eines Bootes zum Transport von Hundeführern und Suchhunden, zur Personensuche eingesetzt.

"Danke an alle beteiligten Rettungsorganisationen und federführend an die ÖRHB die als Veranstalter hervorragende Arbeit leistete, und für die gute Zusammenarbeit, bei der wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten", sagt ÖWR-Einsatzleiter Gernot Haider.