Ein Leben für den Wohnbau: Alfred Kollar prägt das Land. Ein Leben für den Wohnbau Seit 18 Jahren leitet Alfred Kollar die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG). Jetzt wurde er mit dem BVZ-Martini 2017 in der Kategorie Wirtschaft geehrt.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 16. November 2017 (05:34)
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Sie gibt fast zwölf Prozent der burgenländischen Bevölkerung ein Dach über dem Kopf, vergibt jährlich Aufträge in der Höhe von 115 Millionen Euro, sichert rund 2.000 Arbeitsplätze ab und ist für eine geschätzte Wertschöpfung von bis zu 250 Millionen Euro pro Jahr verantwortlich – die OSG ist einer der größten Player im gemeinnützigen Wohnbau in ganz Österreich.

Seit 18 Jahren zeichnet dafür Obmann Alfred Kollar verantwortlich, vergangene Woche durfte er den BVZ-Martinipreis 2017 in der Kategorie Wirtschaft entgegennehmen. „Als der Anruf kam, dass ich gewonnen habe, ist mir die Gänsehaut gelaufen“, schildert der 56-Jährige im Gespräch mit der BVZ.

OSG-Bauten in 147 Gemeinden des Landes

Während das bisher größte Bauvorhaben der OSG, die Errichtung von 102 Wohnungen in Bruckneudorf (Bauvolumen 13,5 Millionen Euro), kurz vor der Fertigstellung steht, sind es künftig vor allem kommunale Bauten, die die OSG beschäftigen werden.

„Wir haben uns weiterentwickelt – und hören damit nicht auf. In vielen Bereichen haben wir die Themenführerschaft, sei es beim sozialen Wohnbau oder bei Gesundheitsprojekten“, betont Kollar. In Oberwart baut die OSG beispielsweise ein Internat mit 180 Betten, Bauvolumen fast zehn Millionen Euro. „Ohne die burgenländische Wohnbauförderung wäre das nicht möglich“, unterstreicht Kollar und betont: „Bau auf Burgenland ist bei uns gelebte Praxis, 99 Prozent der Aufträge gehen an heimische Betriebe.“