Ist Martini-Kirtag in Pinkafeld möglich?. Die Situation rund um Corona spitzt sich weiter zu, Veranstaltungen sind schwer zu planen und können nur mit vielen Auflagen durchgeführt werden.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 23. Oktober 2020 (05:29)
Ob der Hauptplatz im November wieder Austragungsort des Martini-Kirtags ist, steht noch nicht fest.
DMF

Der Koordinationsstab der Stadtgemeinde tagt in dieser Woche wieder. Die derzeit angespannte Covid-19 Situation in der Schulstadt stellt die Verantwortlichen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Christkindlmarkt und Martini-Kirtag möglich?

Besonders prekär ist die Lage bei Veranstaltungen, die nur schwer im Vorhinein geplant werden können. Kurzfristige Änderungen und mögliche Beschränkungen müssen dabei mitbedacht werden. Trotzdem ist man bemüht, den Martini-Kirtag und den Christkindlmarkt zu ermöglichen. Außerdem stehen weitere Gespräche mit den Vertretern der Sportvereine über die Nutzung der Turnsäle sowie Treffen mit Vertretern der heimischen Wirtschaft auf der Agenda der Arbeitsgruppe.

Vorsitzender des Koordinationsstabs ist Bürgermeister Kurt Maczek. „Wir müssen abwarten, es gibt eine neue Verordnung, das wird in dieser Woche alles besprochen“, erklärt Maczek die nächsten Schritte.

ÖVP-Vizebürgermeister Andreas Stumpf ist es wichtig, die Bevölkerung rasch über neue Gegebenheiten zu informieren: „Der Schutz der Gesundheit wird als Leitsatz in unseren Erwägungen präsent sein. Wir, die VP Pinkafeld, werden uns aktiv an diesen Entscheidungsprozessen beteiligen und unsere Meinung einbringen. Wir werden auch weiterhin Transparenz und die Weitergabe der Informationen an die Bevölkerung einfordern. Wir werden diese Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen können, denn besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.“

Kritik und Anregungen von den NEOS

„FPÖ, Grüne und NEOS sind leider nicht Teil des Koordinationsstabes. Wir haben öfters darauf hingewiesen, dass wir gerne mitarbeiten möchten. Wir NEOS setzen uns seit Schulbeginn dafür ein, dass Luftgütemesser installiert werden. Dauerlüften ist im Winter keine Lösung. Außerdem braucht es eine Lösung, dass Vereine ihr Bewegungsangebot für Kinder in den Turnsälen abhalten dürfen. Mit etwas Kreativität lässt sich das lösen“, expliziert Eduard Posch.